NABU gegen "Verrummelung" des Hausbergs

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Die Ankündigung des Göppinger OB Guido Till, die Ruine auf dem Hohenstaufen nachts zu beleuchten, hat im Vorstand des NABU Göppingen "blankes Entsetzen" ausgelöst. Dieser Eingriff in die Natur, zudem in einem Schutzgebiet, könne vom NABU nicht hingenommen werden, erklärten die Vorstandsmitglieder Albrecht Schwarz und Wolfgang Rapp.

In der jüngsten Sitzung befasste sich der Vorstand des Naturschutzverbandes mit den geplanten Eingriffen in die Natur am Göppinger Hausberg, der weiter touristisch erschlossen werden soll. Rapp betonte dabei laut einer Pressemitteilung, dass diese Eingriffe Grenzen haben müssten, sonst gehe es zu Lasten der Natur. Der NABU sei entschieden gegen eine "Verrummelung" des Berges. Unter der Beleuchtung etwa würden Nachtschmetterlinge, Fledermäuse und Eulen leiden. Die Biodiversität (Artenvielfalt) am und um den Hohenstaufen dürfe nicht gefährdet werden. Dieses Anliegen habe er auch in einem Brief an den Finanzminister des Landes, Nils Schmid, und den Finanzstaatssekretär Ingo Rust mitgeteilt, erklärt Rapp. Der NABU-Vorsitzende hofft, dass der Arbeitskreis "Hohenstaufen", der im Rahmen einer Sitzung im Juli verabredet wurde, und aus Vertretern des Tourismus-Bereiches, der Landeseinrichtung "Schlösser und Gärten", der Stadtverwaltung Göppingen, der Agentur Saltico, der Forstverwaltung und des Naturschutzes besteht, in Bälde zu einer konstituierenden Sitzung zusammentritt, um auf Augenhöhe über die geplanten Eingriffe in die Natur am Hohenstaufen zu beraten. Dieses Verfahren habe sich beim Arbeitskreis "Spielburg" in den vergangenen 20 Jahren bewährt.

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