Musikalische Sommergefühle und stehender Applaus

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Holger Frey führte das Jugend-Sinfonie-Orchester der Geislinger Musikschule bei Stücken wie der Carmen-Suite zu einem großartigen Zusammenklang.  Foto: 

Die Schüler der Musikschule Geislingen haben bei ihrem Sommerkonzert ein anspruchsvolles Repertoire präsentiert. Dies wurde den unterschiedlichen Niveaus der jungen Musiker gerecht, ließ aber auch hören, dass sie dadurch gefördert werden. Zweimal traten die Paganinis, die Maxis, die Fiddle-Band und das Jugend-Sinfonie-Orchester am Wochenende auf: Im Degginger Canisiusheim und in der Geislinger Jahnhalle konnten sie auf einer großen Bühne vor entsprechend zahlreichem Publikum stehen.

Die Kleinsten, die „Paganinis“, eröffneten den Abend ganz im Zeichen der Natur und entsprechender Sommerstimmung. Selbstbewusst ließen die jungen Violinisten erkennen, wie weit sie auf ihrem musikalischen Werdegang bislang gekommen sind. Unter der Leitung von Susanne Gmelin spielten sie Werke von Antoni Cofalik, Andrea Holzer-Rhomberg und James Scott. Mit dem Mückentanz schloss ihr Vortrag.

Der große Geiger Paganini löste zu seiner Zeit bei seinem, vorwiegend weiblichen, Publikum reihenweise  Ohnmachtsanfälle aus. Die Paganinis der Musikschule Geislingen rissen ihr Publikum gleichfalls von den Stühlen und erspielten sich verdienten stehenden Applaus.

Die „Maxis“, unter der Leitung von Christina Horvath, repräsentierten die nächste Leistungsstufe und brachten Stimmung mit „Alten Tänzen und Weisen“ von Ottorino Respighi ins Programm. Rhythmische und barocke Klänge erfüllten den Konzertsaal. Auch hier gab es viel anerkennenden Applaus vom Publikum.

Die Fiddle-Band, bestehend aus sechs jungen Violinistinnen unter der Leitung von Susanne Gmelin, brachte moderne Musik von Elton John und Abba mit. Das Publikum war auch von dieser Formation begeistert.

Nach einer kurzen Pause bestritt das große Orchester der Musikschule, das Jugend-Sinfonie-Orchester (JSO),den zweiten Teil des Abends. Bombastisch eröffneten die Musiker diesen Part mit der Ouvertüre im italienischen Stil D 590 von Franz Schubert. Mit Dramatik ging es weiter mit der Konzertouvertüre op.1 von Nils Wilhelm Gade.

Mit Georges Bizets „Carmen Suite“ Nr. 1 und Nr. 2 hatten die Lehrer beliebte und bekannte Musikstücke gewählt, die vom Publikum freudig angenommen wurden. Das JSO interpretierte nicht nur „Habanera“ und „Les Toréadores“ mit Leidenschaft. Spanische Dramatik  war präsent im Konzertsaal und Holger Frey sorgte als Dirigent für ein großartiges Zusammenspiel der Musiker. Auch an dieser Stelle des Abends gab es stehenden Applaus für die jungen Musiker.

Alle teilnehmenden Musikgruppen des Abends vereinten sich am Ende des Abends nochmals zu einem Gesamt-Orchester und spielten gemeinsam den lebhaften „Mückentanz“ von Andrea Holzer-Rhomberg. Susanne Gmelin, Christina Horvath und Holger Frey wurden als Lehrkräfte mit einem extra Applaus belohnt.

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