„Martin von Tours war mehr als ein barmherziger Soldat“

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 Martin ­Ehrler schätzt ­seinen Namenspatron aus ­vielen Gründen.  Foto: 

Welche Rolle nimmt Martin von Tours in der Kirche ein?

Er ist ein Heiliger von wahrhaft europäischem ­Format: Martin von Tours wurde in Ungarn ­geboren, er ist in Italien aufgewachsen, hat in Frankreich ­gelebt und gewirkt und Worms und Trier besucht – und das alles zu Fuß. Beeindruckend! Martin war der erste Nicht-Märtyrer, der als Heiliger verehrt wurde. ­Bekannt bis auf den ­heutigen Tag ist natürlich die Szene der Mantelteilung am Stadttor von Amiens, wo er einem frierenden Bettler einen Teil ­seines Mantels gab. So hat sich Martin in das Gedächtnis der Menschen eingeschrieben – als ein ­Vorbild der ­Nächstenliebe, der Barmherzigkeit und des ­Teilens. Sein Leben und Wirken war jedoch weit vielfältiger und lässt sich kaum auf die Mantelteilung reduzieren. Martinus war Einsiedler und Mönch, gründete das erste Kloster des Abendlands in ­Ligugé, wirkte viel Jahre als ­­­Bischof und schuf in Gallien die ersten kirchlichen Strukturen. Als Vorbild der Nächstenliebe, als Klostergründer und Mönch, als großer ­Glaubenszeuge und ­Bischof ist er heute noch im ­Gedenken der Kirche lebendig.

Wie wichtig ist Ihnen das Martinsfest?

Mir ist das Fest des Heiligen ­Martinus sehr wichtig. Es ist ein schönes Fest, zumal der heilige Martin mein ­Namenspatron ist und unsere ­Diözese Rottenburg-Stuttgart seinen Namen trägt.

Haben Sie bei einem Umzug schon einmal den Martin gespielt?

Bisher noch nicht. Das Pferd ist meist dann doch recht groß, so dass ich das lieber den Reitprofis überlasse.

Wo gehen Sie am liebsten Martinsgans essen?

Ich habe keine besonderen Vorlieben. Knusprig und saftig, das reicht mir.

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