Lyrik und Musik: Sinnliches und Besinnliches

Gedichte und Musik aus der Zeit der Renaissance bekamen die Besucher am Freitagabend in der Geislinger Stadtbücherei geboten.

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Gaby Glang las Texte von Louise Labé, fünf weitere Vorleser liehen am Freitagabend anderen Renaissance-Dichtern ihre Stimme.  Foto: 

Mal voller Witz, mal voll enttäuschter Sehnsucht, mal romantisch verliebt, dann wieder innehaltend und der Vergänglichkeit gewahrend, so wechselten sich die Texte ab, die bei "Lyrik und Musik der Renaissance" zu hören waren. Die Veranstalter - das Geislinger Literaturnetzwerk und die Stadtbücherei - hatten versprochen, dass die Texte, obgleich im 15. oder 16. und sogar 14. Jahrhundert entstanden, dennoch an die Gefühlswelt des modernen Menschen anknüpfen würden. In der Tat war es nicht schwer, den Humor eines William Shakespeare zu verstehen oder die Liebesenttäuschungen der Gaspara Stampa nachzuempfinden.

Zu Gehör kamen: Louise Labé (gelesen von Gabriele Glang), William Shakespeare (Benjamin Decker), Francesco Petraca (Claus Bisle), Gaspara Stampa (Margit Wirth-Vogt), Francoise Villon (Norbert Barf) und Teresa Avila (Sonja Pfau). Zwischen den Gedichten schilderten die Vorlesenden kurz die Lebensläufe der Dichter, sodass die Zuhörer die vorgetragenen Texte in einen biografischen Kontext bringen konnten.

Für den musikalischen Teil des Abends war der Geislinger Gitarrist Inge Ronnabakk verantwortlich. Ronnabakk spielte Kompositionen aus England, Frankreich, Italien und Spanien und hatte das Publikum nicht nur wegen seines ausgezeichneten Vortrags, sondern auch wegen seiner trocken-humorig dargebrachten Informationen zu den Stücken und ihren Komponisten voll und ganz auf seiner Seite.

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