Kuppel der Daniel-Straub-Realschule ist noch am Boden

Trotz mehrerer Anläufe ist es am Sonntag nicht gelungen, mit einem 70 Meter hohen Kran die neue Lichtkuppel auf das Dach der Daniel-Straub-Realschule zu hieven. Am Montag soll ein neuer Versuch gestartet werden.

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  • Ab 11 Uhr soll am Montag ein neuer Versuch gestartet werden, mit dem Kran die Kuppel aufs Schuldach zu setzen. 1/2
    Ab 11 Uhr soll am Montag ein neuer Versuch gestartet werden, mit dem Kran die Kuppel aufs Schuldach zu setzen. Foto: 
  • Die 14 Tonnen schwere Lichtkuppel steht immer noch im Schulhof auf ihrem Montagerahmen. 2/2
    Die 14 Tonnen schwere Lichtkuppel steht immer noch im Schulhof auf ihrem Montagerahmen. Foto: 
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Eigentlich hätte die neue Lichtkuppel der Daniel-Straub-Realschule am Sonntag auf dem vorbereiteten Lichthof der denkmalgeschützten Bildungseinrichtung einschweben sollen. Lange Zeit sah es am Nachmittag auch danach aus, dass es die Monteure mit ihrem gigantischen Kran schaffen würden, die 14 Tonnen schwere Lichtkuppel in den Geislinger Himmel zu hieven. Am Ende scheiterten aber alle Versuche, die Glas-Faser-Konstruktion mit einer Spannweite von 23 Metern anzuheben. Um 18 Uhr blies Bauleiter Andreas Wesner die Aktion ab - am Montag will man es ab 11 Uhr noch mal versuchen. Nur gut, dass Rektor Franz Sommer seinen Schülern aus Sicherheitsgründen schon vorab für den heutigen Montag freigegeben hat.

Eines der zahlreichen Hebeseile machte nach Auskunft von Bauleiter Wesner etwas Probleme hinsichtlich der Lastverteilung und musste entsprechend nachjustiert werden. Bereits die aufwendige Hebeeinrichtung für die Befestigung der Kuppel mittels eines Stahlkranzes hatte geraume Zeit in Anspruch genommen. Und zu guter Letzt blieb die vor ein paar Tagen auf dem Hof der Schule zusammengefügte Kuppel an ein paar Stellen am Montagerahmen aus Holz kleben. Mit dem Einbrechen der Dunkelheit musste die Aktion schließlich abgebrochen werden.

Rund 100 Schaulustige hatten das Geschehen auf der Straßenseite der Uhlandschule geduldig und voller Erwartung beobachtet. Auch von der Ruine Helfenstein herab verfolgten offenbar etliche Besucher das Geschehen in der Stadt.

German Wehle vom städtischen Hochbauamt zeigte sich zuversichtlich, dass am heutigen Montag einem problemlosen Transport der Lichtkuppel an ihren Bestimmungsort nichts mehr im Wege steht und Kranführer Günther Mühleck den 280 PS-Motor seines 700 Tonnen schweren Monsterkrans pünktlich starten kann. Schließlich geht es auch um viel Geld: Die Miete für den Kran kostet pro Tag 20.000 Euro.

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