Klapproth: KKR kann der WMF in USA helfen

Wie beurteilt der WMF-Vorstandschef Thorsten Klapproth den Einstieg von KKR? Er stand Roderich Schmauz für ein Kurzinterview zur Verfügung.

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Wie turbulent verlief der heutige Tag bisher für Sie?

THORSTEN KLAPPROTH: Es ist ein normaler Vorgang, der angekündigt war: Capvis verkauft seine 37 Prozent am Stammkapital der WMF. Seit heute wissen wir: an die KKR, ein renommiertes Unternehmen.

Die KKR ist ein großer Player.

KLAPPROTH: Dieses US-amerikanische Unternehmen ist seit Jahrzehnten erfolgreich tätig. Es ist wesentlich größer als Capvis. Derzeit hält es Anteile an 76 Unternehmen, die 210 Milliarden Dollar Jahresumsatz erzielen, mit 900 000 Mitarbeitern.

Wird es Ihnen da nicht angst und bange?

KLAPPROTH: Weshalb denn, wenn ein so kompetenter internationaler Investor sich für die WMF interessiert? Und wenn ich erste Gespräche und Aussagen der KKR richtig deute, unterstützen sie ausdrücklich die langfristige Wachstumsstrategie der WMF.

Was versprechen Sie sich von KKR?

KLAPPROTH: Die WMF will sich zunehmend international ausrichten. Da kann eine KKR mit ihrem internationalen Netzwerk sicher helfen, zum Beispiel in Nordamerika.

Welche Signale haben Sie vom anderen Großaktionär, der Fiba?

KLAPPROTH: Keine. Bei der Hauptversammlung haben Fiba-Vertreter klar gemacht, dass sie nicht verkaufen wollen und ihre Investition in die WMF zu schätzen wissen. Die KKR macht nun ein freiwilliges Übernahmeangebot - mal sehen...

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