New Stage Company: Ein Professor plaudert aus dem Nähkästchen

Professor Werner Ziegler war zu Gast beim „Duett Show-Giganten“ in der Geislinger New Stage Company und amüsierte die Zuhörer mit skurrilen Geschichten aus seinem Leben.

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Werner Ziegler (links) plaudert mit Dean Mihaljev (Mitte) und Torsten Moll im Kaminzimmer und bringt die Zuschauer mit skurrilen Geschichten aus der Unizeit zum Kichern.  Foto: 

Draußen ist es kalt und ungemütlich, der Advent ist nicht mehr weit, das Jahr geht dem Ende zu  – da ist so ein Abend vor einem mollig warmen Kamin einfach wunderbar. In ihrer Reihe Kaminzimmer-Konzerte haben Torsten Moll und Dean Mihaljev am Samstagabend zu einem „Duett der Show-Giganten“ in ihre Ballett- und Musicalschule New Stage Company eingeladen.

Ein lokales Geislinger Duett, mitunter auch humorvolles Duell: Zu Gast war Professor Werner Ziegler, der mit viel Charme und Selbstironie augenzwinkernd aus seinem Leben plauderte.

Torsten Moll hat auf eine besonders gefühlvolle Song-Auswahl gesetzt – „What a wonderful World“, „You rise me up“ –, und so entstand schon gleich zu Beginn eine heimelige, warme Atmosphäre im Kaminzimmer der Tanzschule. Meist genügte ein kurzes Intro von Dean Mihaljev, der den Abend moderierte, und Werner Ziegler holte weit aus. Folgerichtig begann auch alles mit der Geschichte zu dessen Geburt an einem kalten Januartag im Jahr 1950 in der Oberpfalz: Und es kamen sowohl schicksalhafte Geburts- als auch Schneewehen darin vor. Die rund 70 Gäste ließen sich gerne und amüsiert mitnehmen auf Zieglers Rückschau auf seine Kindheit, die Erstkommunion, die Studienzeit, seine Karriere als Professor für Management, als Insolvenz-Forscher, der über Pleiten promoviert hat. Vielleicht wird ihnen aber ein Bild besonders im Gedächtnis bleiben: Das des jungen Werner Ziegler, der, um zehn Zentimeter größer zu wirken, in braunen in London erstandenen Plateau-Schuhen mit orangefarbenen Wildleder-Applikationen und Marlene-Dietrich-Hose („Ja, ich war eine Stil-Ikone!“) sich böse verheddernd die Treppe der Uni hinunterstürzt.

Molls Antwort: Eine wunderbar in Szene gesetzte deutsche Interpretation des Klassikers „I am what I am“.

Das Publikum bekam noch einiges zu hören: Von Explosionen – einmal Ravioli, einmal selbst angesetzter Schlehenlikör – von verwechselten Schließfächern und dem „Wunder von der Degerloch“.

Torsten Molls „Let it snow“ stimmte auf die kommende Adventszeit ein – am liebsten vor einem heimelig knisternden Kamin.

Info Am Wochenende vom 16. und 17. Dezember ab 19 Uhr ist der Wiener Musicalstar Marika Lichter Gast im Kaminzimmer der Geislinger New Stage Company. Weitere Termine und Infos unter www.newstagecompany.de

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