Kaiser-Brauerei: Insol­venz­verwal­tung ist überzeugt von Investor Aitedian

Alles seri­ös: Die Insol­venz­verwal­tung Sorg ist überzeugt vom Verkauf der Geislinger Kaiser-Brauerei an die Aitedi­an Holding aus China.

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Die chinesische Aitedian Holding übernimmt die Geislinger Kaiser-Brauerei, alle Arbeitsplätze bleiben erhalten, damit findet die Sanierung des Unternehmens, das 2014 Insolvenz anmelden musste, ein Happy End. Diese Nachricht hatte am Freitag Wellen geschlagen und zu kontroversen Reaktionen geführt, auf der Facebook-Seite der GZ gab es überwiegend ablehnende Kommentare.

Die Sorg Insolvenzverwaltung ist jedoch überzeugt von dem Verkauf an Aitedian. Bei der Holding handle es sich um eine Beteiligungsfirma mit Hauptsitz in Shenzhen und Hong Kong, erklärt Silvia Ender, zuständig für die Pressearbeit. „Das ist ein seriöses Unternehmen, wir haben das überprüft.“ Niemand müsse die Befürchtung hegen, im Hintergrund ziehe ein windiger Investor seine Strippen, der dann entgegen aller Zusagen den Standort Geislingen dicht macht.

„Die Firma ist auf uns zugekommen und hat ihr Interesse am Kauf geäußert“, erklärt Ender, „wir haben dann intensive Gespräche darüber geführt, was Aitedian mit der Brauerei vorhat“. Die Verantwortlichen hätte nicht zuletzt die Tradition der Kaiser-Brauerei als Familienbetrieb beeindruckt. „Und in China spielt Tradition eine große Rolle, es ist wichtig, sie zu erhalten.“ Ob die Brauerei zu 100 Prozent Eigentum der Holding wird oder ob die Familie Kumpf – sie wird den Betrieb leiten – noch Anteile behält, entscheide sich final erst mit der Übernahme im September.

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