IHK kritisiert rot-grüne Pläne

IHK-Geschäftsführer Dr. Peter Saile kritisierte auf der jüngsten IHK-Bezirksversammlung die Unternehmenssteuerpläne von SPD und Grünen.

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Kritisiert Pläne der Grünen und der SPD zur Unternehmensbesteuerung: IHK-Geschäftsführer Dr. Peter Saile.

Vor den Mittelständlern der Industrie- und Handelskammer in Göppingen stellte Geschäftsführer Dr. Peter Saile die Steuerpläne aller im Bundestag vertretenen Parteien vor. Die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer beziehungsweise einer Vermögensabgabe - wie von SPD und Grünen vorgesehen - würde vielen Unternehmen notwendige Finanzmittel für Forschung und Innovation entziehen, sagte er. Das schwäche Betriebe in ihrer Entwicklung und Existenz. "Die Vermögenssteuer ist durch die Einbeziehung von betrieblichen Vermögen in höchstem Maß beschäftigungs- und investitionsfeindlich", kritisierte Dr. Saile. Die Vermögenssteuer soll auch bei Unternehmensverlusten anfallen.

Nicht minder schädlich wäre aus Sailes Warte die von den Grünen geplante Vermögensabgabe. Die IHK hat den Eindruck, dass die Auswirkungen von Steuererhöhungen noch nicht überall in der Politik angekommen seien. Die von SPD und den Grünen im Land proklamierte Verschonung betrieblicher Vermögen dürfte rechtlich kaum umsetzbar sein. Über die Homepage des DIHKs können Unternehmer unter www.dihk.de den Vermögenssteuerrechner abrufen und die eigenen Belastungen errechnen.

Die Ergebnisse der IHK-Studie "Bildungspolitische Entscheidungen und zukünftige Fachkräfteengpässe in Baden-Württemberg". stellte Dr. Saile anschließend vor. "Branchenübergreifend treten danach vor allem Engpässe bei beruflich Qualifizierten auf", betonte der IHK-Geschäftsführer. Größter Hebel gegen den Fachkräfteengpass sei die berufliche Aus- und Weiterbildung. Die IHK schlägt vor, an allgemeinbildenden Schulen, auch Gymnasien, verstärkt für die Duale Ausbildung zu werben. Besondere Ausbildungsmodelle für Studienabbrecher sowie für ausländische Jugendliche ohne deutsche Sprachkenntnisse sollten entwickelt werden.

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