Höchster Berg Österreichs zum Greifen nah

Ein viertägiger Jahresausflug des Sozialverbands VdK-Ortsverband Geislingen führte ins Salzburger Land: Ziel war das schöne Großarl.

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In die beeindruckende Bergwelt Österreichs führte der viertägige Ausflug des Sozialverbands VdK Geislingen. Foto: Hubert Beirle

Bei bester Stimmung fuhren die Teilnehmer los - über Inzell und Berchtesgaden an den Königsee. Nach einer kurzen Rast ging es auf der Tauernautobahn weiter. Vorbei an Bischofshofen erreichten die Ausflügler Großarl im Salzburger Land. Im Vier-Sterne-Wellness-Hotel "Tauernhof" wurden die Geislinger Gäste vom Hotelbesitzer persönlich begrüßt. Anschließend führte er die VdKler durch das zauberhafte Hotel. Dieser Tag endete mit einem guten Abendessen.

Rund 90 Kilometer südlich von Salzburg liegt das Großarl, auch das "Tal der Almen genannt". Es gibt hier 40 bewirtschaftete Almen. Das Europadorf Großarl liegt in der Mitte des 30 Kilometer langen Tales mit seinen 3700 Einwohnern. Als touristisches Zentrum des Tales ist Großarl zugleich Einstieg in den Nationalpark Hohe Tauern, mit 1845 Quadratmetern größter Nationalpark Mitteleuropas.

Am nächsten Tag fuhren die Ausflügler mit dem "Bummelzug" zum Talschluss nach Hüttschlag. Diese Gemeinde hat etwa 920 Einwohner. Nach einem längeren Spaziergang, vorbei an einem Rotwildgehege, kehrten die Ausflügler zu einer zünftigen Brettl-Jause ein.

Der nächste Tag führte die Teilnehmer durch eine landschaftlich reizvolle Gegend entlang der Großglockner Hochalpenstraße auf eine Höhe von über 2500 Meter. Die Straße zählt zu den faszinierendsten Passstraßen Europas und führt auf 48 Kilometer mitten hinein in den Nationalpark Hohe Tauern. Hoch über dem Pasterzengletscher scheint der Großglockner, mit 3798 Metern der höchste Berg Österreichs, zum Greifen nahe. Immer wieder bietet sich eine prachtvolle Aussicht auf die Bergwelt mit ihren mächtigen Gipfeln. Der Bus brachte die Geislinger bei Nebel, leichtem Regen, vermischt mit etwas Schnee, bis zum Besucherzentrum Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in 2369 Meter. Dort eröffnete sich bei Sonnenschein ein einzigartiger Ausblick auf den Großglockner. Es bestand Gelegenheit zu einem Spaziergang in luftiger Höhe, um die Murmeltiere zu beobachten, im Besucherzentrum die Ausstellung oder das Glockner-Kino zu besuchen.

Am nächsten Tag reiste die Gruppe bei herrlichem Sonnenschein mit Bedauern wieder nach Hause, es ging vorbei am 4,5 Kilometer langen Zeller See mit Blick auf die Gemeinde Zell am See, Saalfelden bis nach St. Johann in Tirol. Dort machten die Ausflügler Mittagspause. Es war noch Gelegenheit, die doppeltürmige Pfarrkirche zu besichtigen mit ihren sechs großen barocken Deckenfresken, einer prachtvollen Kanzel und schönem Hochaltar.

Leider wurde die Reise durch einen schweren Verkehrsunfall zwischen Dachau und Sulzemoos unterbrochen, die Geislinger standen zwei Stunden im Stau. Den letzten Halt legte die Reisegruppe zur Abendeinkehr in der Gaststätte "Lonetal" in Breitingen ein. Es gab viel Lob für Rainer Wolfahrt, der die Reise glänzend vorbereitet hatte und leitete.

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