Kommentar: Hier hört der Grusel-Spaß auf!

Wenn an Halloween Grusel-Clowns und andere Maskenträger unterwegs sind, sollten sie es nicht übertreiben, findet GZ-Jugendredakteurin Angelina Neuwirth.

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Angelina Neuwirth. Foto: Alexander Jennewein  Foto: 

Kurz vor Halloween sind sie wieder bei uns aufgetaucht – die sogenannten Killer- oder Horrorclowns. Meist verbirgt sich hinter der Maske nur ein Jugendlicher, der sich einen Scherz erlauben möchte. Bitterer Ernst wird es aber, wenn die hirnlosen Witzfiguren Kinder erschrecken. Wie kürzlich in Eislingen, als sich ein Mädchen beim Wegrennen das Bein gebrochen hat. Was hat man denn davon, jemandem psychischen und physischen Schaden zuzufügen, der sich im Kopf der Opfer festsetzt?

Mit einem Scherz hat das nichts mehr zu tun. Wer einen Adrenalinkick davon bekommt, kleinen Kindern Angst einzujagen, hat einen sehr verdorbenen Humor. Die Betroffenen können das Erlebte meist nicht richtig einordnen, haben Angst alleine zur Schule zu gehen und, im schlimmsten Fall, Alpträume von den Gruselgestalten. Hinzu kommt, dass die Täter dank der Masken anonym bleiben und keine Konsequenzen befürchten müssen. Vielleicht haben sie kein großes Selbstbewusstsein und wollten nun auch mal in einer Machtposition sein – wer weiß? Schlimm genug, andere Menschen erschrecken zu wollen.  Aber bei Kindern, die solche gruseligen Gestalten nicht als schlechten Scherz einordnen können, hört der Spaß definitiv auf.

Am besten aber ist es doch, Halloween als das zu sehen, was es ist: Ein Vergnügen, um mit Gleichgesinnten Spaß zu haben, und nicht einen Horror-Roman von Stephen King wahr werden zu lassen!

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