Sascha Binder glaubt an die Zukunft seines SC Geislingen

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Abstieg in die Bezirksliga – und nun wird auch noch einer wie ich, der selbst nie aktiv über den Bolzplatz hinausgekommen ist, gebeten, dazu einen Gastkommentar zu schreiben. Meinem Sportclub bleibt gerade wirklich nichts erspart.

Deshalb halte ich mich mit fußballerischen Analysen zurück. Das können meine Nebensitzer auf der Tribüne im Eybacher Tal um Längen besser. Der Blick von außen auf den SC reduziert sich meist auf Erfolg oder Misserfolg der ersten Mannschaft. Deshalb  bekomme ich von Menschen, die mich zurzeit auch weit außerhalb Geislingens auf den SC ansprechen, viel Mitleid. Der Abstieg ist bitter. Allerdings habe ich trotz Bitterkeit ein gutes Gefühl für die Zukunft. Der Verein setzt wieder auf den Nachwuchs. Es gab Zeiten, da sorgten neben der ersten Mannschaft auch die Jugendteams für Furore. Der Vorstand musste zu Saisonbeginn Prioritäten setzen und hat sich für Investitionen in die Jugendarbeit entschieden. Ein neuer Kunstrasen, die AlbwerkArena und die Kooperation mit dem FC Heidenheim waren die Mammutprojekte der vergangenen zwei Jahre, die kaum ein Verein in dieser kurzen Zeit auf die Beine stellt. Jetzt folgt ein durchdachtes Konzept für die Förderung der Jugend.

Dazu kommt eine junge Mannschaft mit einem Trainer, der Leidenschaft und Spielwitz vermittelt und mit seinem Herzen am Sportclub hängt.

Auch wenn Andreas Strehle Fehler einräumt, der Vorstand hat richtig entschieden und das wird sich mittelfristig auszahlen. Der Abstieg ändert nichts an der Richtigkeit  der getroffenen  Entscheidungen.

Wenn jedes Mitglied und jeder Fan mit anpackt, dann kann der Sportclub der Mitmachverein bleiben, zu dem Reinhard „Eia“ Binder ihn wieder gemacht hat. Das ist mindestens genauso wichtig wie die Rückkehr in die Landesliga.

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