Geld für die Verkabelung des Rathauses

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Mehr als eine halbe Million Euro muss die Stadt in die Neuverkabelung des Rathauses, die damit verbundenen baulichen Maßnahmen, den Brandschutz und das hausinterne Alarmierungssystem investieren. 160 000 Euro davon entfallen auf die Elektroinstallation und die Datenverkabelung für die Vernetzung der Computertechnik und die Telefonanlagen. Im Technischen Ausschuss des Gemeinderats wies Hochbauamts-Chef Joachim Burkert darauf hin, dass die derzeitige Technik veraltet sei (bis zu 19 Jahre) und den Bedürfnissen der EDV nicht mehr gerecht werde.

Peter Zajontz (SPD) freilich kritisierte, dass die Intervalle, während der die IT-Stelle (für Datenverarbeitung zuständig) Geld anfordere, immer kürzer würden. Angesichts der Aufhauser Forderung, dort einen schnelleren Internetempfang aufzubauen, bemängelte er die hohen Ausgaben für die Verkabelung im Rathaus. Oberbürgermeister Wolfgang Amann widersprach heftig: Für die Internet-Versorgung der Bevölkerung seien allein die Telekommunikationsanbieter zuständig.

Hauptamtsleiter Bernd Pawlak betonte, dass in der EDV-Welt in den letzten 19 Jahren "mehrere Generationen" vergangen seien.

Auch Holger Schrag (GAL) verteidigte die Rathaus-Verkabelung, die für eine moderne Infrastruktur notwendig sei. Bei einer Enthaltung erhielt den Auftrag die Berghüler Firma Özbek.

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