Geislinger Werkstätten haben Hochbetrieb wegen Winterreifen

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Markus Becker, Geschäftsleiter bei „A.T.U“ in Geislingen, tauscht Sommer- gegen Winterreifen aus.  Foto: 

Mit einer Taschenlampe steht Markus Becker unter dem Auto, das auf dem Wagenheber steht. Der Geschäftsleiter der „A.T.U“-Filiale in den Neuwiesen untersucht den „Patienten“ auf Schäden und Verschleiß und kontrolliert den Reifendruck. Das ist Standard bei einem Termin zum Reifenwechsel, erklärt Becker.

Wenn zur Herbst- und Winterzeit wieder Hochbetrieb in der Werkstatt ist, nimmt der Chef auch mal selbst den Schraubenschlüssel in die Hand. 40 bis 50 Reifenwechsel pro Tag haben Becker und seine Mitarbeiter in den vergangenen Wochen erledigt. „Viele Kunden kommen aber erst dann, wenn es schneit“, sagt Becker. Er betont: „Das ist zu spät.“ Winterreifen seien nicht nur bei Schnee wichtig, sondern insgesamt bei Minusgraden, wegen Glatteis-Gefahr.

„Von O bis O“, erinnert Roland Bammert vom „Rad und Tat Reifenservice“ an die Faustregel: Von Oktober bis Ostern sollen Autos mit Winterreifen fahren. Gutes Wetter wie im vergangenen Monat verleite Fahrzeughalter aber dazu, den Reifenwechsel aufzuschieben. Insgesamt sei es jedoch eine „angenehme Wechsel-Saison“, berichtet Bammert. 90 Prozent von Aufträgen dieser Art seien erledigt.

Auch bei „Wanner Reifendienst“ kehrt wieder mehr Ruhe ein, die meisten Kundenfahrzeuge sind für den Winter gerüstet. „Es gab schon ordentlich was zu tun“, berichtet Hermann Wanner. Für die sechs bis sieben Wochen lange Hochsaison hat der Geschäftsführer zusätzliche Arbeitskräfte eingespannt. Die meisten Kunden würden rechtzeitig Termine für den Reifenwechsel vereinbaren – es ist gesetzliche Pflicht, bei winterlichen Straßenverhältnissen mit passenden Reifen zu fahren.

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