Geislinger treffen Richy Müller und Felix Klare bei Tatort-Premiere

Zwei Gewinner aus Geislingen waren bei der ausverkauften Tatort-Premiere in Stuttgart dabei. Beim Treffen mit den Kommissaren gab’s Autogramme.

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Ganz nah dran: Sandra Schönborn und ihr Ehemann Andreas Mannheim (Zweiter von links) treffen die Tatort-Schauspieler Felix Klare (links) und Richy Müller.  Foto: 

Über den roten Teppich geht es hinein ins Neue Schloss in Stuttgart. An den Stehtischen bedienen sich die Gäste an Sekt und Häppchen. Auch Sandra Schönborn und ihr Ehemann Andreas Mannheim gehören zu den Glücks­pilzen, die VIP-Karten für die Tatort-Premiere am Freitag auf dem Stuttgarter Schlossplatz gewonnen haben. Zum Auftakt des Sommerfestivals vom 2. bis 5. Juni hat der Südwestrundfunk dort den neuen Stuttgart-Tatort mit dem Titel „Stau“ gezeigt, der erst im Herbst in der ARD ausgestrahlt wird.

Ein bisschen nervös sei sie schon gewesen, als sie von ihrem Erfolg beim Gewinnspiel vom 24. Mai im Geislinger Wochenblatt erfahren hat, räumt Sandra Schönborn ein. „Als großer Tatort-Fan würde ich mich sehr über Tickets freuen“, schrieb sie per Mail an die GEISLINGER ZEITUNG, und ergatterte damit zwei Eintrittskarten. „Ich schaue seit zehn Jahren Tatort“, erzählt Schönborn, und gewonnen habe sie noch nie etwas. Ihren Ehemann Andreas Mannheim, mit dem sie den Preis teilt, hat sie längst mit dem Krimi-Fieber angesteckt: „Wir verpassen keine Folge“, betont der 44-Jährige, „und wenn wir sonntags mal nicht zu Hause sind, dann nehmen wir‘s auf“. Das Tolle am Stuttgart-Tatort sei, dass man viele Drehorte wieder erkenne.

Mehr als 5000 Fans schauen zu

Freunde und Familie wissen schon, dass die beiden Krimi-Fans sonntags ab 20.15 Uhr nicht ans Telefon gehen. Um bei Deutschlands größter Tatort-Premiere dabei und rechtzeitig in Stuttgart zu sein, hat Andreas Mannheim sogar ein geschäftliches Seminar unterbrochen. Die Kollegen hätten Verständnis gezeigt, erzählt der Industrieelektroniker lachend.

Bevor die beiden Geislinger zusammen mit mehr als 5000 anderen Fans ihre Lieblings-Serie auf der riesigen Leinwand anschauen, erwartet die Gewinner noch ein weiteres Erlebnis: Sie und die anderen VIP-Gäste treffen die beiden Hauptdarsteller Felix Klare alias „Sebastian Bootz“ und Richy Müller alias „Thorsten Lannert“, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen.

Kaum haben die TV-Kommissare den mit rotem Teppich ausgelegten Saal mit Stuck betreten, geht’s ganz schnell: Vor der Werbewand des SWR posieren die Schauspieler mit jeweils zwei Gästen fürs Foto. Die Geislinger Gewinner beobachten ihre Stars ganz genau. „Sie machen einen äußerst lässigen Eindruck“, stellt Andreas Mannheim fest. Dass Klare um einiges größer ist als Müller falle im Fernsehen weniger auf als in echt.

Nach dem Blitzlichtgewitter stellen sich die TV-Kommissare noch an einen Stehtisch und geben Autogramme. Auch vor weiteren Fotos und Selfies in dem Trubel scheuen sie sich nicht. Gerade will Sandra Schönborn, die geduldig neben Richy Müller wartet, ihre Autogrammkarte signieren lassen, da wird sie von einem Kamerateam zur Seite geschoben. Der SWR überträgt das Szenario live in die Vorabend-Sendung „Kaffee oder Tee“.

Schließlich gelingt es der Geislinger Gewinnerin dann aber doch noch, ein Autogramm zu erhaschen. „Ich bin zäh“, sagt sie und schmunzelt. Auch ihr Mann hat eins bekommen und unterhält sich noch locker mit Richy Müller. Weshalb der Schauspieler, der sich privat für den Motorsport begeistert und Autorennen in einem Porsche fährt, auch im Tatort ein Auto dieser Marke fahre, will Mannheim wissen. Das habe er den Drehbuchautoren vorgeschlagen, antwortet der Schauspieler. Porsche sei nämlich seine „heimliche Liebe“.

Die Titelmelodie erklingt und das Fadenkreuz erscheint auf der riesigen Leinwand. Sandra Schönborn, ihr Mann und die vielen anderen Zuschauer schauen gespannt zu. Das große Rätseln beginnt: Wer ist wohl der Mörder?

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