Geislinger Mehrgenerationenhaus hat neues Team

Ein neues Team kümmert sich um das Mehrgenerationenhaus und das bürgerschaftliche Engagement in Geislingen. Mehr Vernetzung und der Ausbau weiterer Projekte sind das Ziel der vier Frauen.

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Das neue Team des Mehrgenerationenhauses (von links): Barbara Konold, Christine Pfundtner, Brigitte Wasberg und Linda Himmer.  Foto: 

Seit September ist das neue Team des Mehrgenerationenhauses komplett. Die meisten Gesichter dürften vielen Geislingern bekannt sein: Christine Pfundtner leitet nun die Geschäftsstelle "Bürgerschaftliches Engagement/Bürgertreff" - sie war zuvor mehr als sechs Jahre lang Stadtjugendpflegerin in Geislingen und hat die Stelle von Sabine Wettstein übernommen, die ihrerseits im Sommer zur Volkshochschule wechselte (wir berichteten). Barbara Konold arbeitet bereits seit 2009 in der Verwaltung des Mehrgenerationenhauses. Brigitte Wasberg, bisher im Rathaus beheimatet, ist vielen bekannt durch ihre Arbeit für die städtischen Netzwerke, zu denen unter anderem der Stadtseniorenrat, der Frauenrat, das Netzwerk Demenz und das Bündnis Familie gehören. Linda Himmer ist neu: Sie unterstützt seit Juni das Mehrgenerationenhaus, ihre Stelle wurde über Fördermittel des Bundes finanziert.

Mit dem neuen Team soll sich aber nichts an den bisher bewährten Angeboten ändern: "Wir haben jetzt eine räumliche Zusammenfassung, das war uns wichtig", erklärt Margit Schrag, die Fachbereichsleiterin der Stadt für Bildung, Kultur, Jugend und Ehrenamt. "Jeder, der in Geislingen eine Frage oder ein Anliegen zum Thema Bürgerengagement hat, kann sich jetzt grundsätzlich ans Mehrgenerationenhaus in der Schillerstraße wenden - barrierefrei und gut erreichbar." Gebündelte Infos zum MGH und Möglichkeiten für Bürger, sich zu engagieren, gibt es Anfang 2013 außerdem auf einer neuen Homepage.

Die vier Schwerpunkte des aktuellen MGH-Aktionsprogramms - Alter und Pflege, Integration und Bildung, haushaltsnahe Dienstleistungen und freiwilliges Engagement - haben die Frauen unter sich aufgeteilt. So gibt es Expertinnen für ein bestimmtes Thema und dennoch die Möglichkeit, sich jederzeit untereinander zu besprechen. Das Ziel: Noch mehr Bürger für ehrenamtliches Engagement zu begeistern, Kooperationen zu fördern sowie neue Projekte zu entwickeln und als "Lotsen" zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung zu vermitteln.

So hat Linda Himmer mit dem Familientreff und den Projekten "AidA" und "WinK" (alle Caritas) sowie dem Tagesmütterverein einen Kinderkleiderbasar entwickelt. Am 2. März startet "Bunt sind alle meine Kleider" zum ersten Mal; der Basar lädt Frauen aller Nationen ein und soll auch Infos rund um Kinder und Erziehung liefern. "Wir haben schon so viele tolle Angebote in Geislingen. Es lohnt sich, gemeinsam zu überlegen, wie wir unsere Kenntnisse weiter nützen können", sagt Himmer. Ihre bisherige Erfahrung: "Wenn man zusammensitzt, dann sprudelt es richtig vor Ideen."

Viele weitere Pläne gibt es: Der Spielenachmittag für Ältere findet ab Januar jeden Montag und nicht mehr 14-tägig statt. Brigitte Wasberg will eine Demenzgruppe für Früherkrankte aufbauen. Und 2013 soll der dritte Geislinger Bürgerrat stattfinden, kündigt Christine Pfundtner an. Die Frauen haben viele Ideen. Margit Schrag gefällts: "Es ist eine absolute Bereicherung, dass dieses Team zusammen ist."

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