Umfrage zeigt: Geislinger Kulturherbst ist vielen ein Besuch wert

Bei der zum fünften Mal stattfindenden Veranstaltungsreihe im Herbst geht es um die Reformation. Die Meinungen der Passanten spalten sich bei diesem Thema.

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    Der Kulturherbst ist dieses Jahr Martin Luther gewidmet. Foto: 
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Theresa Jakob (38), akademische Mitarbeiterin aus Geislingen:

„Ich kann mir vorstellen, einige Veranstaltungen zu besuchen, da ich die Reformationsbewegung von Martin Luther sehr interessant finde. Dass der Kulturherbst jetzt schon zum fünften Mal stattfindet, wusste ich gar nicht. Schade, dass man davon oft nichts mitbekommt.“

Reinhold Keller (63), Rentner aus Illertissen:

„Ich kenne den Geislinger Kulturherbst bis jetzt nicht. Politische Themen interessieren mich eindeutig mehr, aber ich würde es mir überlegen hinzugehen, wenn ich Zeit hätte. Jedes Event trägt dazu bei, dass eine Stadt interessanter wird. Das möchte ich unterstützen.“

Tatjana Brazo-Fernandez (36), Hausfrau aus Geislingen:

„Über die Reformation habe ich zum letzten Mal in der Schule gehört. Ich werde das Angebot nicht nutzen und bin auch nicht interessiert. Politische Veranstaltungen zu Themen etwa Integration liegen eher in meinem Interesse. Das Thema Reformation ist eher etwas für Ältere.“

Dagmar Brombey (60), Hausfrau aus Schalkstetten

„Martin Luther hat die Leute auseinandergebracht. Mit dem diesjährigen Thema bin ich nicht zufrieden. Das vor drei Jahren stattgefundene Theaterstück ‚Schöttlin’, das sich mit dem Aufstand eines Müllers im Jahr 1514 beschäftigt, war hingegen emotional und schön.“

Uwe Lutchen (30), Psychologe aus Geislingen

„Zu den Theateraufführungen und den Vorträgen, sowie dem Kabarett, würde ich hingehen. Den Kulturpreis finde ich besonders wichtig, da er den jungen Preisträgern einen Ansporn gibt, an ihren Tätigkeiten weiterzumachen. So ein Preis ist ja auch eine gewisse Belohnung.“

Ileana Sabadas (58), Altenpflegerin aus Cluj-Napoca/Rumänien

„Die Kultur in Geislingen ist interessant. Sie ist anders, wie die in Rumänien. Schade, dass ich nur für zwei Wochen hier bin und keine Zeit habe, den Kulturherbst zu besuchen. Was ich bis jetzt besucht habe, bleibt mir immer in Erinnerung.“

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