GEISLINGER GEMEINDERAT

|

Die bisherige, nicht genutzte Unterführung unter der Bahnhofstraße zum Bahnhof könnte man doch als Fahrrad-Tiefgarage nutzen. Zu diesem Vorschlag der GAL-Fraktion im Geislinger Gemeinderat hat die Stadtverwaltung nun geprüft, mit welchen Zuschüssen des Landes beim dazu notwendigen Umbau zu rechnen ist. Das Ergebnis: Wenn die Gesamtkosten 20 000 Euro übersteigen, fließt eine Förderung von maximal 50 Prozent. Eine Umsetzung der Maßnahme sollte ausgesetzt werden, schlägt allerdings Kämmerer Bernd Pawlak vor, bis der Abschnitt zwischen der Unterführung Weiler Straße und der Karlstraße umgebaut wird.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Bebauungsplan "Erweiterung Tegelberg" als Satzung. Er ermöglicht nördlich und südlich der Georg-Burkhardt-Straße den Bau von zwölf Wohnhäusern.

Der Aufstellung eines Mini-Bebauungsplans in Aufhausen stimmte der Gemeinderat ebenfalls zu. Sein Geltungsbereich umfasst gerade mal 102 Quadratmeter und betrifft einen zwei Meter breiten und 23 Meter langen Fußweg zwischen Steinboß und Autalweg.

Welche Anlieger müssen dafür zahlen? Der Gemeinderat bestimmte jetzt das Abrechnungsgebiet für den Ausbau der befahrbaren Wohnwege zwischen Martinskirche und Bronnenwiesen in Altenstadt und die Erschließung künftiger Bauflächen dort. Festgelegt hat er ebenfalls, wer Erschließungsbeiträge zahlen muss für den Teil-Straßenausbau in der Gutenberg- und Öchslinstraße.

Bei der Stadt gingen unter anderem diese Spenden ein: 5000 Euro von der WMF, die dazu verwendet werden, die Außenbereiche der Kinderkrippen am Tegelberg am Haus der Siedlungsstrolche herzurichten. 1600 Euro spendete der Graf von Degenfeld für die Feuerwehr. Neben dem Sponsoring von 50 000 Euro für die Musikschule unterstützt das Albwerk mit zusätzlich 1000 Euro das Seminar mit dem Flötisten Bart Spanhove. Insgesamt rund 1000 Euro durch mehrere kleinere Spenden gingen ein für den Abiball des Helfenstein-Gymnasiums.

GAL-Stadtrat Ismael Mutlu lobte den Bauhof, der jüngst in der Oberen Stadt neue Blumenpflanzkübel aufgestellt hat. Man solle für deren Pflege Schul- und Klassenpatenschaften anstreben, schlug Mutlu vor. Diese Anregung greift die Stadtverwaltung auf.

CDU-Stadtrat Peter Maichle monierte, dass die Fahrbahnmarkierungen auf der rechten Abbiegespur der B 466 vor den Neuwiesen nicht mehr sichtbar seien - mit der fatalen Folge, dass er nun schon zweimal beobachtet habe, wie Fahrzeuge auf dieser Spur an der mit Ampeln geregelten Kreuzung geradeaus gefahren seien, obwohl gerade der Verkehr aus den Neuwiesen ausfahren durfte.

Am Teich am Schlossplatz wird ein Gitter am Abfluss angebracht, damit künftig keine Schwäne mehr in den Kanal hineingeraten.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

OB Dehmer verteidigt das Stadtentwicklungsprojekt Mach5

Die Geislinger Stadtverwaltung will stärker auf das vor rund dreieinhalb Jahren gestartete Stadtentwicklungsprojekt aufmerksam machen. weiter lesen