Geislinger Feuerwehr steckt 40.000 Euro in neuen Schlauchturm

Die Geislinger Feuerwehr richtet ihren Schlauchturm her. Dieser hat auch nach 40 Jahren noch viele Funktionen. Er dient zum Beispiel für Übungen in der Grundausbildung.

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Der Schlauchturm der Feuerwehr wird zurzeit renoviert.  Foto: 

Er ist das Erkennungszeichen der Geislinger Feuerwehr: der knapp 30 Meter hohe Schlauchturm neben dem Magazin in der Uhlandstraße. Seit Ende September ist der Turm, in den 1970er Jahren gebaut, auf der Rückseite angerüstet: Die Glasbausteine, die bereits entfernt wurden, waren beschädigt, erläutert Stefan Dangelmaier vom  Geislinger Stadtbauamt. Im Moment werde der Beton saniert – stellenweise habe schon der Stahl blank gelegen. Dann wird die Fassade mit Faserzementplatten neu verkleidet. Die Renovierung werde bis mindestens Mitte November dauern, schätzt Dangelmaier. Kostenpunkt: 40.000 Euro.

Für die Feuerwehr ist der mehr als 40 Jahre alte Turm nach wie vor wichtig: „Das ist nicht nur ein Symbol, sondern da wird auch drin geschafft“, betont Andreas Baumholzer, stellvertretender Kommandant der Geislinger Wehr. Nach wie vor werden dort nach dem Einsatz Seile und Schläuche mit einem Flaschenzug hochgezogen und zum Trocknen aufgehängt. Zwar gibt es im Magazin eine Schlauchwaschanlage, in der Schläuche maschinell von innen und außen gereinigt, geprüft, getrocknet und aufgewickelt werden, erklärt Baumholzer. Doch wenn diese länger sind als  30 Meter – sie werden zum Beispiel zusammen mit einer Drehleiter verwendet – kommen sie in den Schlauchturm.

Eine weitere Funktion: In der Grundausbildung dient der Turm zum Üben –  Abseilen, Rettung und Anleitern etwa werden dort ausprobiert. Und bei den vielen Treppen lässt es sich gut herausfinden, wie es sich anfühlt, Atemschutzausrüstung zu tragen, wenn man sich körperlich anstrengt.

Nicht zuletzt steht auf dem Turm die Funkantenne, die dafür sorgt, dass alle Feuerwehrfahrzeuge, die im Talkessel unterwegs sind, immer erreichbar sind.

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