Für mehr Motivation

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Der Integrationsrat der Stadt Geislingen wird künftig ein gemeinderätlicher Beirat sein. Dieser wiederum wählt aus seiner Mitte heraus einen Sprecherrat, der die Meinung des Gremiums im Gemeinderat vortragen kann.

Mit einer neuen Geschäftsordnung, die diese Vorgehensweise möglich macht und die der Gemeinderat jetzt einstimmig beschlossen hat, soll der Integrationsrat attraktiver werden. Ziel ist es, damit künftig mehr engagierte Mitarbeiter zu finden.

Gerade bei einem Migrantenanteil von 38 Prozent, wie ihn Geislingen aufweise, sei eine Beteiligung dieser Bevölkerungsgruppe an der Entwicklung der Stadt sehr wichtig, hieß es dazu in der Beratungsunterlage. Deshalb werde es als notwendig erachtet, den Integrationsrat attraktiver zu gestalten.

In jüngster Zeit, so beklagte die Verwaltung, sei das Interesse am Integrationsrat jedoch erheblich gesunken. Dies mache sich zwar nicht an der Anzahl der Teilnehmer bemerkbar, die nach wie vor als "insgesamt gut" bezeichnet wird. Bemängelt wird allerdings die häufig wechselnde Besetzung. Man habe es deshalb sehr oft mit immer wieder anderen Personen zu tun, sodass eine kontinuierliche Arbeit schwierig werde. Bis auf den sogenannten Sprecherrat gebe es keine festen oder gewählten Mitglieder. Das Gremium sei offen für jeden, der am Thema "Integration" interessiert sei.

Aus den Reihen des Integrationsrats werde kritisiert, dass das Gremium kaum politische Gestaltungsmöglichkeiten habe, da ein Anhörungs- oder Antragsrecht für den Gemeinderat fehle.

Dies soll nun mit der modifizierten Geschäftsordnung anders werden. Sie sei an die geänderten Bedingungen angepasst, heißt es.

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