Fränkisches Seenland besucht

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Geislinger in Franken: Die Ausflügler der katholischen Gesamtkirchengemeinde vor dem Brombachsee. Foto: Hubert Beirle

Geislingen. Die katholische Gesamtkirchengemeinde Geislingen unternahm bei strahlendem Sonnenschein eine Busfahrt ins Fränkische Seenland an den Brombachsee und in die Heimat von Diakon Jürgen Zeller. Dieser hatte die Fahrt organisiert und geleitet. Er konnte 54 Ausflügler begrüßen, unterwegs erteilte der Diakon den Reisesegen.

Erster Halt war in Nördlingen. Noch heute verläuft um den historischen Kern der 20 000 Einwohner zählenden Stadt eine rundum begehbare Stadtmauer. Über alledem thront der 99 Meter hohe Kirchturm auch "Daniel" genannt.

Weiter ging die Fahrt zum Großen Brombachsee. An der Anlegestelle Pleinfeld-Ramsberg bestiegen die Ausflügler die MS Brombachsee, Europas größtes Binnenfahrgastschiff, ein Trimaran. Die Fahrt bei einem guten Mittagessen wurde zum Erlebnis. Im Anschluss brachte der Bus die Teilnehmer vorbei am Altmühlsee nach Wolframs-Eschenbach, der Heimatstadt Zellers.

Wolframs-Eschenbach ist die Stadt des Parzivaldichters Wolfram von Eschenbach. Zugleich gehörte es über Jahrhunderte zum Besitz des Deutschen Ordens, der das Dorf in eine Stadt verwandelte.

Zunächst besichtigte die Gruppe mit Diakon Zeller das Liebfrauenmünster, im Anschluss daran feierten alle gemeinsam eine Marienandacht. Nach dem Kirchenbesuch ging es durch das Städtchen mit seinen vielen Fachwerkhäusern, vorbei am spätgotischen Alten Rathaus, dem Pfründehaus bis zum Oberen Tor und weiter bis zum Bauernhof Zeller. Dort begrüßten und bewirteten die Eltern des Diakons die Reisegesellschaft. Es gab Kaffee und selbst gebackenen Kuchen sowie eine fränkische Brotzeit. Vor der Heimfahrt nutzte noch mancher die Gelegenheit, im Zellerschen Hofladen einzukaufen. Nach dem gemütlichen Nachmittag verabschiedeten sich die Geislinger von Familie Zeller und machten sich auf die Heimfahrt.

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