Folgen für das Schlecker-Personal abfedern

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"Wenn schon die Schließung von Schlecker-Filialen nicht verhindert werden kann, so muss zumindest alles dafür getan werden, damit die Folgen des Arbeitsplatzabbaus durch eine Transfergesellschaft abgemildert werden", fordert der Landtagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder.

Von der Schließung von Schlecker-Filialen sind im Land 269 Filialen betroffen und rund 1000 Arbeitsplätze (wir berichteten). Insbesonders Arbeitsplätze von Frauen sind dadurch gefährdet, und auch viele Arbeitsplätze im ländlichen Raum werden in Folge der Insolvenz wegfallen. Auch im Landkreis Göppingen sind davon die Arbeitsplätze in acht Filialen betroffen. Die Landesregierung ist sich ihrer Verantwortung bewusst und hat eine "Task-Force Unternehmensbetreuung eingerichtet und wird unter Federführung des Wirtschaftsministeriums alles tun, um die Arbeit des Insolvenzverwalters konstruktiv zu begleiten", heißt es in einer Pressemitteilung. Vorrangiges Ziel sei das wirtschafts- und sozialpolitisch sinnvolle Instrument der Transfergesellschaft auf den Weg zu bringen. Damit solle sichergestellt werden, dass die von den Entlassungen betroffenen Mitarbeiter schnell eine neue Perspektive bekommen, heißt es weiter. Am einfachsten und schnellsten sei dies mittels eines Übergangsdarlehens der bundeseigenen KfW Bankengruppe zu realisieren.

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