Filstal-Skater fahren 23 Kilometer

Die Veranstalter des Sparkassen-Filstal-Skatings luden nunmehr zum 14. Mal zur Fahrt von Gosbach bis Gingen. Für die Skater war ein buntes Rahmenprogramm vor dem Start und auf der Zielgeraden geboten.

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Pünktlich um 15 Uhr fiel am Sonntag in Gosbach der Startschuss für die 14. Auflage des Sparkassen-Filstal-Skatings. Die Route führte von Gosbach über die kurzzeitig gesperrte B 466 bis zur Hohensteinhalle nach Gingen, wo die Skater mit Musik und Erfrischungen begrüßt wurden. Eigentlich hätte das Massenspektakel schon am Sonntag zuvor stattfinden sollen, doch eine Unwetterwarnung ließ die Veranstalter um Hauptorganisator Rainer Bosch den Termin verlegen.

„Das ist bei uns kein Problem“, versichert Bosch, „wir haben eine so hervorragende Struktur im Team, da fällt auch das Verschieben eines so großen Events nicht ins Gewicht“. Die ersten Skater versammelten sich schon um 12.30 Uhr auf dem Parkplatz vor dem M&H Sportgeschäft und ließen sich Rote Würste und kalte Getränke schmecken. Die Kolpingfamilie Gosbach sorgte bei bestem Grillwetter für die Verpflegung.

Als nach und nach mehr Teilnehmer eintrafen, wartete die Kolpingfamilie mit der ersten Attraktion des Tages auf: das Entenrennen. Wer Lust hatte, durfte sich eintragen und eine kleine, gelbe Plastikente ins Wettrennen, die Gos hinunter, schicken. Die Zuschauer saßen gespannt am Ufer, vor allem die Kinder hatten ihren Spaß: Sie feuerten ihre Quietscheenten an und bejubelten die Sieger lautstark.

Gegen 14.45 Uhr rief Bosch zur Startaufstellung für das Hauptevent, die AOK bot noch Aufwärmgymnastik an, ehe der Startschuss fiel und den Lauf eröffnete. In Gosbach hatte es noch nicht nach einer besonders großen Teilnehmerzahl ausgesehen. Organisator Bosch beruhigte: „Wir wissen aus Erfahrung, dass sich der Pulk wie eine U-Bahn verhält“, scherzte er, „es steigen Teilnehmer zu, andere steigen aus“. Der Tross aus Inlineskatern wird dabei bis zu sechs Kilometer lang, erläutert Bosch, „da wird es schwierig, nachzuzählen, wie viele eigentlich dabei sind“. Rund 2500, so die Schätzungen, waren es am Ende.

Traubenzucker als Energielieferant

Der Malteser Hilfsdienst und die Polizei sorgten für die Sicherheit der Skater, das Albline-Promo-Team hatte Traubenzucker verteilt, damit alle genug Energiereserven für die 23 Kilometer lange Strecke hatten. Ging dem einen oder anderen doch auf dem Weg die Puste aus, sammelte ihn der Besenwagen der Feuerwehr auf. In Bad Überkingen wurde ein Stopp bei „IQ 4 You“ eingelegt, wo sich die Skater mit kalten Getränken erfrischten.

Insbesondere Familien mit Kindern nutzten die Gelegenheit und stießen erst hier zum Pulk, denn auch Kinder oder weniger durchtrainierte Fahrer schaffen die restlichen 8,5 Kilometer von Bad Überkingen bis nach Gingen ohne große Anstrengung.

Bei der Ankunft in Gingen wartete schon die Musikkapelle Gosbach in der Hohensteinhalle auf die Skater und begrüßte sie mit der wohl bekanntesten Siegerhymne überhaupt: „We are the Champions“ von Queen.

In der Hohensteinhalle gab es außer Musik auch mehrere Prämierungen: Die schönsten Fahnen, die einfallsreichsten Kostüme, der jüngste, der älteste Teilnehmer, der mit der weitesten Anfahrt und die größte Gruppe wurden ausgezeichnet. „Eine super Resonanz“, fasst Bosch zusammen, „die Leute hatten viel Spaß, wir freuen uns schon auf kommendes Jahr“.

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