Erster Geislinger Waldkindergarten hat Platz für 20 Kinder

|

Pünktlich zum Frühlingsbeginn startet nächstes Jahr der Geislinger Waldkindergarten. Die Stadtverwaltung hat laut Fachbereichsleiterin Margit Schrag einen Standort gefunden und am Wochenende bereits die Stellen für das pädagogische Personal ausgeschrieben.

Der Waldkindergarten findet einen Platz beim Sängerheim des Liederkranzes Altenstadt am Tegelberg. Hoch über Geislingen können die Mädchen und Jungen im Wald spielen, klettern und basteln; im Vereinsheim können sie die Sanitärräume nutzen und haben einen Rückzugsort bei allzu schlechtem Wetter. Derzeit werde dort ein Raum vorbereitet, so Schrag.

Der Kindergarten richtet sich an Eltern mit Kindern über drei Jahren – für kleinere Kinder wäre der Betreuungsaufwand zu groß. Und aufgrund zu hoher logistischer Anforderungen wird der Kindergarten nur halbtags von zirka 8 bis 13 Uhr betrieben – so muss die Einrichtung weder Mittagessen organisieren noch Räume für den Mittagsschlaf vorhalten.

Drei bis vier Erzieher wünscht sich die Stadtverwaltung – sie werden verteilt auf zwei Vollzeitstellen. „Eltern können ihr Kind jetzt bei unserer Kindergartenverwaltung anmelden“, sagt Margit Schrag. 20 Betreuungsplätze stünden zur Verfügung; einige Eltern hatten schon vor Monaten ihr Interesse an dem besonderen Betreuungskonzept bekundet.

Die Stadtverwaltung wollte den Waldkindergarten ursprünglich schon im September eröffnen – nach Rücksprache mit anderen Einrichtungen entschied man sich aber dafür, bis zum Frühjahr zu warten, um mit wärmeren Temperaturen starten zu können.

Info Weitere Auskünfte und Anmeldung bei Kathrin Koeller, ☎ (07331) 24-411, kathrin.koeller@geislingen.de

Kommentieren

Kommentare

01.12.2016 12:40 Uhr

Und die Anfahrtswege?

Da bin ich mal gespannt.
Grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut. Jedoch gehört nicht viel Weitblick zu der Erkenntnis, dass wohl auch die Waldkindergarteneltern ihren Nachwuchs mit dem Auto zum Sängerheim bringen werden.

Wie soll das ablaufen? Das gibt doch ein Verkehrschaos, Da der Bahnübergang beim Westbahnhof ja vor einigen Jahren geschlossen wurde, bleibt ja nur die Anfahrt über Tegelbergschule, dann den Weg entlang der Bahnlinie bis zum Westbahnhof und von dort hoch bis zum Sängerheim. Alles schmale einspurige Wirtschaftswege, noch dazu gerne von Spaziergängern und Gassiführern genutzt.

Oder glaubt hier jemand ernsthaft, dass die Eltern ihre Kinder beim Westbahnhof absetzen und von dort zu Fuß durch die Unterführung hoch in den Wald schicken oder hinbringen? Ich nicht.

Als ich noch Kind war, haben wir dort oben gerne alleine im Wald gespielt. Aber das war in den 70er-Jahren, da hatten die meisten Mütter noch nicht mal ein eigenes Auto.

Antworten Kommentar melden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden