Einer der besten Nachwuchs-Zauberer Deutschlands

Der Eybacher Magier "Marv" gehört zu den besten Nachwuchs-Zauberern Deutschlands. Platz drei bei der Jugend-DM spricht Bände.

|
Marvin Schebesta gehört zu Deutschlands besten Nachwuchs-Zauberkünstlern.

Es hört sich zwar an, wie bei Harry Potter, aber es gibt ihn wirklich: den Magischen Zirkel von Deutschland, kurz MZvD. In diesen Zirkel werden nur Zauberkünstler aufgenommen, die durch eine Aufnahmeprüfung nachgewiesen haben, dass sie mit Herz und Seele dabei sind.

Das Wochenende gehörte allerdings dem Nachwuchs: Einmal im Jahr veranstaltet der MZvD für alle Nachwuchs-Zauberkünstler die Deutsche Jugendmeisterschaft in Frankfurt am Main. Der Eybacher Marvin Schebesta, in Magierkreisen bekannt als "Marv der Zauberer", war erstmals mit von der Partie - und holte sich in Hessen prompt seine erste Medaille.

Bei dem dreitägigen Treffen zeigen die Jugendlichen im Alter von zwölf bis 18 Jahren in unterschiedlichen Kategorien was sie so drauf haben, eine Jury fällt die Entscheidungen. "Marv" als einer der jüngsten Akteure war in der Kategorie "Kartenkunststücke" an der Reihe. Maximal zehn Minuten hatte er Zeit, die Jury zu beeindrucken. Letztere saß unmittelbar vor dem 14-Jährigen und schaute ihm direkt auf die Finger beziehungsweise auf die Karten.

"Marv" startete mit einem kompletten Kartenspiel, mit dem er diverse Mischtechniken präsentierte. Anschließend ließ er eine vom Zuschauer frei gezogene Karte vor den Augen des Publikums verwandeln. Was etwas unüblich war: Er wiederholte das Kunststück sogar, sodass der Zuschauer vermeintlich die Chance hat, dem Trick auf die Schliche zu kommen. Doch das gelang - wenn überhaupt - nur der Jury.

Damit es für die Zuschauer leichter und für "Marv" schwerer wurde, hatte er die Anzahl der Karten bei den folgenden Kunststücken immer weiter reduziert, bis nur noch eine Karte zum Zaubern übrig war. Doch auch damit gelang es ihm dank seiner Fingerfertigkeit und einer tollen Geschichte die Jury zu überraschen.

Bewertet wird nicht allein die Fingerfertigkeit, sondern auch beispielsweise, wie der Zauberkünstler seine Kunststücke in eine originelle Geschichte einbettet, außerdem die Gestik, die Mimik, der sprachliche Vortrag und vieles mehr.

Bis die Ergebnisse der Jury tagsdrauf feststanden, konnten sich die Jugendlichen in Seminaren und Workshops auch weiterbilden. Es gab sogar einen Coach, der jedem Teilnehmer in einem Einzelgespräch ein Feedback gab, ihm Stärken und Schwächen aufzeigte.

Als die Preisverleihung nahte, war sich "Marv" sicher, bei seiner ersten Teilnahme noch keinen großen Wurf gelandet zu haben. Als die Kategorie Kartenkunststücke aufgerufen wurde, war er jedoch baff, als sein Name fiel: Er belegte bei seinem Premieren-Auftritt den dritten Platz - ein Kunststück, das andere gerne nachmachen würden.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

MiGy-Verteuerung: Kritik wegen mangelnder Transparenz

Dass die Ausgaben fürs Michelberg-Gymnasium weiter in Millionenhöhe steigen, quittieren im Geislinger Gemeinderat die einen mit Schweigen, die anderen mit Wut. weiter lesen