Eine Anekdote zu Stoduto: Ein Witzbold und Seelentröster

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Pasquale Stoduto liebt an seinem Beruf als Gastronom vor allem die Menschen, mit denen er täglich zu tun hat. Er bringt sie zum Lachen und ist für seine Gäste auch gerne mal der Seelentröster.

Ein Italiener redet natürlich am liebsten mit den Händen – so viel Klischee muss schon sein. „Telefonieren ist deswegen für Italiener schwierig“, erzählt Perche-No-Chef Pasquale Stoduto mit breitem Grinsen: Sie müssen mit einer Hand wählen, mit der anderen den Kopfhörer halten. Damit ist aber keine mehr frei zum Gestikulieren: „Ohne Hände kann ein Italiener aber nicht reden“, sagt er lachend.

Wer sein Eiscafé besucht, sieht den 60-Jährigen häufig mit seinen Kunden flachsen und lachen. Er macht das gerne, weil er die Menschen so mag. Ein Erfolgsrezept für sein Café ist das aber womöglich auch. Seit über 40 Jahren ist Stoduto nun in der Gastronomie tätig. Manche seiner Kunden sind ihm auch schon genauso lange Zeit treu. Er ist sehr dankbar dafür und dankt es ihnen mit Nähe und Offenheit. „Manche kommen und erzählen mir von ihren Sorgen“, sagt er. „Ich glaube, ich kann gut zuhören.“

Natürlich liegt auch dem 60-Jährigen mal etwas auf dem Herzen, aber seine Kunden dürfe man das nicht spüren lassen, findet er. Sie kommen schließlich um dem Alltag zu entfliehen – bei einer Tasse Capuccino und einem lustigen Plausch zum Beispiel.

Info In der siebten Folge von „Welt in einer Stadt 2016“ (wird am 2. Dezember veröffentlicht) können GZ-Leser ein Porträt über den sympathischen Italiener in unserer Zeitung lesen.

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