Echt zirkusreif: I topolini constanti

Rund 20 Akteure zwischen acht und 16 Jahren gaben am Sonntag bei der Rätsche im Geislinger Schlachthof eine Zirkusvorstellung vom Feinsten.

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Zirkuselemente, eingebaut in eine Krimigeschichte präsentierten "I topolini constanti".  Foto: 

Artistik, Akrobatik, Jonglage, Zauberei - Zirkuskünste eingebunden in ein Kriminalstück, das konnten kleine und große Rätsche-Besucher am Sonntag bei der Rätsche im Geislinger Schlachthof erleben. Zu Gast war der Kinder- und Jugendzirkus "I topolini constanti" aus Süßen, und dessen Akteure nahmen die Zuschauer durch ihr Können ruck-zuck für sich ein.

"Das Wichtigste ist: viel Applaus", schwor Vereinsvorsitzender, Trainer und Mitwirkender Markus Mitterhofer zu Beginn das Publikum ein. Lange brauchten die Mäuse (deutsch für topolini) nicht auf begeistertes Klatschen zu warten. Diebe klauen im Museum einen Diamanten, während das Security-Personal zur "Tatort"-Filmmusik eine erste Akrobatik-Choreografie präsentiert. Die Hebefiguren und Balanceelemente rissen sofort alle mit. Und während die Augen an den sechs Akrobatinnen hingen, klauten die beiden Diebe den Diamanten.

Ein klarer Fall für die Polizei, die sich mit Martinshorn aus dem Off ankündigte und dann vier Mann hoch - pardon, vier Frau hoch - anrückte. Zur Filmmusik von Mission Impossible zeigten die Gymnastinnen - pardon, Polizistinnen - eine Choreografie mit Leuchtkugeln an Seilen, mit Bändern und mit Tüchern.

So wurde das gespannte Publikum von Szene zu Szene geführt: Die Diebe versteckten den Diamanten an der Decke der Bühne - was Anlass zu einer Luftperformance am Vertikaltuch war. Weiter ging es mit zwei Jugendlichen, die vor dem Museum herumlungerten und aus einem Glas Wasser ein Glas Saft zauberten. Vier Mädchen suchten als Touristinnen auf dem Einrad nach dem Schatz. Vier Rocker veranstalteten eine Party, das heißt, die vier männlichen Zirkusmitglieder jonglierten zu Heavy-Metal-Musik mit Bällen, Ringen und Keulen. Drei Hausmeisterinnen präsentierten sich auf dem Trapez, zwei Statuen des Museums wurden lebendig und führten Partnerakrobatik vor.

Nach einer Pause kamen zusätzlich ein Trapezring zum Einsatz, Leitern als Hilfsmittel für eine neunköpfige Akrobatinnen-Gruppe und Diabolos als Jonglagegeräte.

Eineinhalb Stunden lang verzauberten die Süßener Mäuse ihr Publikum. Die Präsentationen, die Kostüme, die Handlung - alles passte und war im Wortsinn "zirkusreif". Zum großen Finale zogen alle Akteure in einer fröhlichen Polonaise über die Bühne. Zum euphorisierenden Titel "Auf uns" klatschte das Publikum mit und feierte eine äußerst gelungene Vorstellung im Geislinger Schlachthof.

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