Der Funkturm trägt ein Kleid

Am Polizeifunkturm in Aufhausen wird derzeit ein Gerüst hochgezogen, um dann die Betonaußenhaut des Turmes sanieren zu können.

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  • Schmuck sieht das „Kleid“ aus, das sich um den schlanken Betonturm bei Aufhausen wickelt. 1/2
    Schmuck sieht das „Kleid“ aus, das sich um den schlanken Betonturm bei Aufhausen wickelt. Foto: 
  • Ganz rechts am Gerüst ist der schmale Außenaufzug zu sehen. 2/2
    Ganz rechts am Gerüst ist der schmale Außenaufzug zu sehen. Foto: 
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Weithin sichtbar ist der Funkturm in Geislingens Stadtbezirk Aufhausen, denn das Bauwerk – Fachleute sprechen von einer „vertikalen Kragarmkonstruktion – ist immerhin 132 Meter hoch. Sichtbar ist deshalb auch ein Gerüst, das den Turm, der als Polizeifunkturm genutzt wird, momentan umgibt. Seit etwa vier Wochen wird dieses Gerüst rund um den Turm gesetzt und wächst täglich höher, wie Gerüstbauer Peter Mönch aus Asperg bei Ludwigsburg bestätigt. Mittlerweile hat das „Kleid“ aus Stangen und Plattformen ungefähr eine Höhe von 80 Metern erreicht, informiert Mönch. Ende nächster Woche soll dann der Kranz unter den Antennenplattformen erreicht werden.

Die Teile des Metallgerüsts werden einzeln per Aufzug an der Turmwand hochgehievt und Stück um Stück aufeinandergesetzt und montiert, erklärt der 52-jährige Spezialist, der mit seinem 30-Mann-Betrieb schon so manchen Kirchturm oder manche Brücke eingerüstet hat. Das ganze Gerüst am Turm kommt aus dem  Bestand seines Betriebes.

In Aufhausen sind momentan nur drei Mitarbeiter beschäftigt, wären es mehr, „würden die nur rumstehen“, lacht Peter Mönch ins Telefon. Für den Aufbau musste er zunächst ein Gerüstkonzept entwickeln und eine Prüfstatik anfertigen lassen, denn das Ganze muss ja sehr stabil sein und Wind und Wetter trotzen. Gegen Blitzschlag ist die Metallkonstruktion geerdet, sagt Mönch.

Das Gerüst baut er für einen Generalunternehmer auf, der dann eine Betonsanierung an der Außenhaut des Turmes vornimmt. Das Stuttgarter Innenministerium bestätigt eine Generalsanierung, die von der Gmünder Dienststelle von Vermögen und Bau Baden-Württemberg betreut werde. So drei bis vier Monate würden diese Arbeiten dann wohl dauern, schätzt Mönch.

Info Der Funkturm wurde 1965 erbaut, er hat einen Durchmesser von sechs Metern und gilt damit als einer der schlankesten modernen Funktürme in Stahlbetonbauweise. Für die Öffentlichkeit ist der Funkturm nicht zugänglich. Das Bauwerk nahe bei Aufhausen steht in 786 Meter Höhe.

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