Einzug ins Mehrgenerationen-Haus ist schon in Sicht

Voraussichtlich im Frühjahr ist das Gebäude für’s Mehrgenerationen-Wohnen in Geislingen fertig. Das einmalige Projekt weckt auch medial großes Interesse.

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  • Noch wird an dem Gebäude in der Geislinger Brunnenstraße gebaut. Spätestens im April sollen dort dann mehrere Generationen einziehen. Die Idee für das im Kreis Göppingen einmalige Projekt kam vom Stadtseniorenrat.  1/2
    Noch wird an dem Gebäude in der Geislinger Brunnenstraße gebaut. Spätestens im April sollen dort dann mehrere Generationen einziehen. Die Idee für das im Kreis Göppingen einmalige Projekt kam vom Stadtseniorenrat. Foto: 
  • Ein Team der Filstalwelle filmt Jürgen Wahr (rechts) in seinem künftigen Zuhause, einem Mehrgenerationen-Haus in Geislingen. 2/2
    Ein Team der Filstalwelle filmt Jürgen Wahr (rechts) in seinem künftigen Zuhause, einem Mehrgenerationen-Haus in Geislingen. Foto: 
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Es war ein langer und schwerer Weg bis zur Realisierung, und viele Beteiligte haben schon nicht mehr daran geglaubt. Doch jetzt ist man kurz vor dem Ziel: Die im Kreis Göppingen als Pilotprojekt bislang einmalige Wohnanlage unter dem Namen „Mehrgenerationen-Wohnen“ in Geislingen wird im kommenden Frühjahr bezugsfertig sein. Diese Wohnform weckt mittlerweile besonderes mediales Interesse.

So hat sich das Regionalfernsehen „Filstalwelle“ mit einem Fernsehteam dieser Tage in der Brunnenstraße 29 in Geislingen eingefunden, um aus dem kurz vor der Vollendung stehenden Gebäude zu berichten und das Projekt vorzustellen. Die 13 Wohneinheiten mit unterschiedlicher Größe und Raumgestaltung sind inzwischen alle verkauft.

Die Idee, solch ein Wohnmodell in der Fünftälerstadt zu realisieren, kam vor mehr als vier Jahren aus dem Geislinger Stadtseniorenrat. Die frühere Vorsitzende Monika Zeisler schob das Projekt an, vom Stadtseniorenrat kam auch ein kleiner Obulus, damit man in die Realisierung gehen konnte. Die Öffentlichkeit wurde darüber informiert, wie es aussehen könnte, wenn mehrere Generationen in individuellen Wohnungen in einem Haus zusammenleben. Eine Stammgruppe von vier ernsthaften Interessenten trieb das Projekt mit Unterstützung der Stadt voran, und mit der Kreissparkasse Göppingen wurde schließlich ein Partner gefunden, der die Planungsregie übernahm. Mit dem erfahrenen Architekten Matthias Schuster hatten die Geislinger einen Glücksgriff gemacht. So schlossen sich die künftigen Wohnungseigentümer zu einer Baugruppe und Interessengemeinschaft unter dem Namen „WohnenPlus“ zusammen. Sie sind damit selbst Bauherren. Marlis Doerffer, Projektleiterin seitens der Sparkasse, die mit Bauleiterin Kira Laage die Fäden in der Hand hält, ist mit dem Bauverlauf zufrieden. Zu dem Dreh hatte sie einen der künftigen Wohnungsbesitzer eingeladen, der sich im Fernsehbeitrag darüber äußert, was dazu geführt hat, sich auf solch eine Wohnform einzulassen.

Für Jürgen Wahr, der sich am Wohnprojekt beteiligt, ist es einmal die ruhige Lage der barrierefreien Wohnung mit einer Sondernutzung des Gartens, der an die Terrasse anschließt. Zudem war es sein Wunsch, sich generationenübergreifend in einer Gemeinschaft einzubringen und den Lebensabend nicht isoliert zu fristen. Er und seine Ehefrau Christel sind überzeugt, mit dem Kauf einer Wohnung im Gemeinschaftsprojekt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Beide freuen sich bereits auf die neue Wohnung mit Wohlfühlatmosphäre. Wenn alles gut läuft, können sie Ende März oder Anfang April einziehen.

Info Der Beitrag der Filstalwelle über das Mehrgenerationenwohnen wird am Dienstag, 5. Dezember, um 18.30 Uhr gezeigt und ist in der Mediathek abrufbar.

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