Das muss man bei Ferienarbeit beachten

Für Jugendliche unter 13 Jahren gilt laut Jugendschutzgesetz zunächst einmal ein generelles Erwerbsverbot.

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Wer zwischen 13 bis 15 Jahre alt ist, darf zwei Stunden pro Tag ran, gehört den Eltern ein landwirtschaftlicher Betrieb, sogar drei. Allerdings gilt auch hier eine Einschränkung: Die Arbeitszeit muss zwischen 8 und 18 Uhr liegen und es dürfen nur leichte Tätigkeiten wie zum Beispiel Gartenarbeit, Zeitungen austragen oder Botengänge sein.

Wer älter als 15 und unter 18 ist, gilt als Jugendlicher. Höchstens vier Wochen Ferienarbeit sind erlaubt, vor allem einfache Arbeiten in den Bereichen Produktion, Lager, Verkauf oder in der Gastronomie.

"Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen", schränkt Florian Haggenmiller, Bundesjugendsekretär des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), ein. Jugendliche, die bereits 16 Jahre alt sind, dürfen im Gaststättengewerbe bis 22 Uhr und in mehrschichtigen Betrieben bis 23 Uhr arbeiten. Wochenenddienst darf zum Beispiel nur bei Sportveranstaltungen übernommen werden.

Das Gesetz regelt auch die Ruhepausen, die die Schüler einhalten müssen. Wessen Arbeitszeit zwischen viereinhalb bis sechs Stunden beträgt, dem stehen 30 Minuten zu. Bei mehr als sechs Stunden muss mindestens eine einstündige Pause eingelegt werden.

Das Einkommen des Kindes hat seit dem 1. Januar 2012 , egal in welcher Höhe, keine Auswirkungen mehr auf den Kindergeldanspruch der Eltern.

Werden die gesetzlichen Regelungen nicht eingehalten, rät der DGB, sich zu wehren. Ansprechpartner sind beispielsweise die Gewerbeaufsichtsämter.

Ferienjob dringend gesucht

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