B10-Sperrung: Das Chaos schnell beendet

Ab Dienstag ist die Stuttgarter Straße zwischen Oberböhringer Kreuzung und Sternplatz nur noch halbseitig gesperrt.

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Da hat die Geislinger Stadtverwaltung mal rasch Fehler erkannt und schnell gehandelt. Eigentlich sollte die Stuttgarter Straße (B 10) seit Montag bis Freitag täglich zwischen Oberböhringer Kreuzung und Sternplatz voll für den Verkehr gesperrt werden, doch durch das Chaos, das sich daraus entwickelt hat, wurde seitens der Verkehrsbehörde der Stadt schnell neu entschieden.

Ab sofort fließt der Verkehr aus Richtung Kuchen kommend wieder durch die Stuttgarter Straße in Richtung Sternplatz. An der Baustelle am Zebrastreifen vor dem Altenstädter Rathaus wird der Verkehrsfluss über die Gegenfahrbahn an den dort Arbeitenden vorbei geführt. Wenn die Bauarbeiten am Mittwoch auf  der Rathausseite beendet sind und auf die gegenüberliegende Seite wechseln, fließt der Verkehr – zumindest in Richtung Ulm  – wieder ganz normal. Lediglich die Umleitung in Richtung Kuchen bleibt die ganze Woche über bestehen. „Wir versuchen den Verkehr schon beim Nel Mezzo abzufangen“, erklärt Ramona Börner, Sachgebietsleiterin Straßenverkehr und Bußgeldstelle im Geislinger Rathaus. Die Autos fahren dann über die Werk- zur Eybacher Straße und über die Rheinlandstraße zur Oberböhringer Kreuzung. Diese Umleitung besteht seit Montagmorgen und bleibt so. Auch am Sternplatz stehen Sperrschilder.

Stau wurde immer länger

Was schon am Montagmittag nicht funktioniert und zum Chaos geführt hat, das war die Umleitung über Fils- und Friedensstraße für den Verkehr in Richtung Ulm. Der Stau von Kuchen herauf wurde am Montagmorgen länger und länger. Ramona Börner eilte um die Mittagszeit mit ihrer Kollegin Doris Schweizer zur Baustelle in Altenstadt. Viele Autofahrer hatten zu diesem Zeitpunkt längst erkannt, dass die Fahrt durch die Stuttgarter Straße in Richtung Kuchen durchaus noch möglich ist. Verkehrszeichen und Beschilderung am Sternplatz ignorierten sie und nutzten diesen Abschnitt der B 10 weiter. Folgsamer waren die Autofahrer aus der Gegenrichtung, die tatsächlich fast alle an der Ampel vor der Oberböhringer Kreuzung nach rechts in die Oberböhringer Straße abbogen, um sich dann durch Fils- und Friedensstraße in die Überkinger Straße zu quälen, was einfach nicht gut gehen konnte.

Gegen 13.30 Uhr ließ Ramona Börner die Baustelle deshalb aufheben, der Verkehr rollte wieder wie gewohnt. Im Übrigen wird auch nachts der gesamte Verkehr in beide Richtungen über die Stuttgarter Straße fließen. Ab Dienstagmorgen gelten dann die Regelungen, dass nur noch Anlieger bis direkt vor die Baustelle fahren dürfen, auch die Martinskirche und das Ärztehaus „die Wolke“ an der Stockstraße sind noch vom Sternplatz her erreichbar, von der Oberböhringer Kreuzung her ohnehin. „Ab der Stockstraße ist dann aber wirklich dicht“, kündigt Börner an. Es werde alles mit Baken und Schildern abgesperrt, Frevler müssen dann auch mit Bußgeldern rechnen.

Aber warum ist das Ganze eigentlich nötig. Am Zebrastreifen vor dem Altenstädter Rathaus werden zwei große Lichtmasten ersetzt und teilweise versetzt. Dazu müssen neue Fundamente vorbereitet werden. Die ausführende Firma wird jetzt jeweils auf einer Straßenseite arbeiten. An den Masten soll dann auch wieder eine Beleuchtung für den Zebrastreifen installiert werden. Die Verantwortlichen zeigen sich optimistisch, dass dies alles noch in dieser Woche zu schaffen ist.

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