Bundesgerichtshof verwirft Revision eines Süßeners

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Karlsruhe / Göppingen. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die Revision eines 23-Jährigen aus Süßen als unbegründet verworfen, der vom Landgericht Ulm am 21. September 2011 wegen versuchten Totschlags zu fünf Jahren verurteilt worden war; er muss seine Strafe nun absitzen.

Die 6. Große Jugendkammer war seinerzeit zu der Überzeugung gelangt, dass der Mann am 20. März 2010 einen 20-Jährigen auf der Göppinger Poststraße fast tot geprügelt hatte und er sowie seine beiden Mittäter den Tod ihres Opfers zumindest in Kauf nahmen. Die zwei Mitangeklagten waren seinerzeit in Ulm zu Jugendstrafen verurteilt worden. Ursprünglich war das Trio wegen schwerer Körperverletzung vor dem Amtsgericht Göppingen angeklagt worden. Doch der Richter legte den Fall rasch der nächsthöheren Instanz vor, da es sich seiner Meinung um versuchten Totschlag handelte. Die Kammer sah das genauso, die Anklage wurde erweitert auf gemeinschaftlich begangenen versuchten Totschlag. Der Tatverlauf stellte sich so dar, dass Täter und Opfer in zwei Gruppen unterwegs waren. Im Verlauf einer Schlägerei trat der Haupttäter dem Opfer mehrfach gegen den Kopf. Zwei weitere Männer wurden leicht verletzt.

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