Bürgerprojekt: Weilerner Arbeitsgruppen präsentieren sich

Weiler ge­­staltet seine Zukunft. Was hat sich getan, was steht noch an? Das ist am Dienstag Thema im Ödenturmsaal. Die Guppen des Bürgerprojekts stellen sich und ihre Arbeit vor.

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Eine der sechs Arbeitsgruppen des Bürgerprojekts „Weiler – Wir gestalten unsere Zukunft“ beschäftigte sich mit Wanderwegen und Naherholung.  Foto: 

Im März startete in Weiler das Bürgerprojekt „Weiler – Wir gestalten unsere Zukunft“. Damals konstituierten sich die sechs Arbeitsgruppen Wanderwege/Naherholung, Persönliches Miteinander, FeschtKultur o.H.!, Bewahrung ländlicher Charakter, Dorfplatz gestalten und Jugend. Was sie zwischenzeitlich auf den Weg gebracht haben, welche Projekte schon angelaufen sind und welche noch anstehen, präsentieren die Gruppen nun am Dienstag, 20 Uhr, an dem Ort, an dem alles begann: im Ödenturmsaal. Jede Präsentation, mit Power-Point optisch umgesetzt, wird etwa zehn Minuten dauern.

„Außerdem wollen wir allen Bürgern, die sich noch nicht in den Arbeitsgruppen engagieren, dies aber gerne tun würden, die Möglichkeit geben, dort einzusteigen“, sagt Ortsvorsteherin Bettina Maschke: „Niemand soll sich ausgeschlossen fühlen.“ Es gehe auch darum zu zeigen, dass es nicht gleich „Riesenprojekte“ sein müssen, die den Ort voranbringen, dass sich ebenso viel im Kleinen bewirken lässt. „Ein denkbares Projekt wäre etwa ein Wurstautomat für Weiler, um die Nahversorgung zu verbessern. Andernorts brummen diese Automaten, warum also sollte das bei uns nicht funktionieren?“

Bessere Vernetzung angestrebt

Zugleich soll die Versammlung den Gruppen selbst die Möglichkeit geben, sich noch besser zu vernetzen. „Wir haben im Laufe der Monate festgestellt, dass sich Themen in den Arbeitsgruppen überschneiden“, sagt Maschke. Wie schon im März wird Christine Pfundtner, bei der Stadt Geislingen zuständig für bürgerschaftliches Engagement, die Veranstaltung moderieren und Impulse geben. Vor Ort ist außerdem Geislingens Oberbürgermeister Frank Dehmer, die Stadtverwaltung ist ständiger Ansprechpartner der Arbeitsgruppen.

Teil zwei richtet sich dann an die Weilerner Vereine, die zu der Versammlung eingeladen sind. „Die Vereine leisten mit ihrem Engagement eine wichtige Arbeit im Ort“, sagt Maschke. „Zuletzt sind aber Befürchtungen laut geworden, dass Doppelstrukturen entstehen, dass das bürgerschaftliche Engagement in Konkurrenz zur Vereinsarbeit stehen könnte“, erläutert die Ortsvorsteherin: „Genau diese Befürchtungen wollen wir zerstreuen.“ Es gehe darum zu schauen, wie beide Seiten voneinander profitieren können, wie sich Synergie-Effekte schaffen lassen, beispielsweise bei Festen, die für die Vereine wichtige Einnahmequellen sind.

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