Beste Zahlen dieses Jahres

Im November scheint sich am heimischen Arbeitsmarkt wenig verändert zu haben - doch der oberflächliche Blick trügt. Im Kreis Göppingen ist mit 5266 Personen die geringste Arbeitslosenzahl des Jahres erreicht.

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Kaum Bewegung am heimischen Arbeitsmarkt, wenn man auf die Zahl der Arbeitslosen zu Monatsbeginn und Ende November schaut: Es waren im Kreis Göppingen anfänglich 5295 Frauen und Männer, nun sinds 5266. Beide Zahlen ergeben, bezogen auf alle Erwerbstätigen, eine Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent. Im November vor einem Jahr waren 130 Personen mehr arbeitslos gemeldet (Quote: 4,0 Prozent).

Keine Bewegung? Die Arbeitsagentur sieht das anders. Schließlich haben sich in diesem November allein im Kreis Göppingen 1518 Personen neu arbeitslos gemeldet, während 1551 ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten - 491 von ihnen fanden eine neue feste Anstellung, andere begannen eine Aus- oder Weiterbildung oder gingen in Rente. Im laufenden Jahr wurden im Kreis bereits mehr als 18 000 Personen arbeitslos, für mehr als 18 000 endete aber auch die Phase der Arbeitslosigkeit wieder.

"Der November hat uns noch mal einen leichten Rückgang bei der Arbeitslosigkeit beschert. Damit starten wir mit einer günstigen Ausgangssituation in den für den Arbeitsmarkt schwierigen Winter", sagt der Leiter der Göppinger Arbeitsagentur, Wilfried Hüntelmann. Zu seinem Bezirk gehört auch der Kreis Esslingen. Auf dieser Bezirksebene suchen derzeit 14 717 Männer und Frauen vergeblich Arbeit. Die Arbeitslosenquote beträgt hier, wie schon im Oktober, 3,6 Prozent. Hüntelmann verweist nicht ohne Stolz darauf, dass der Bezirk Göppingen in der Region Stuttgart die niedrigste Arbeitslosigkeit hat.

Bei der Arbeitslosigkeit besonderer Personengruppen sieht es im Kreis Göppingen derzeit so aus:

Junge Leute unter 25 Jahre: 499 Arbeitslose, Quote 9,5 Prozent

50 Jahre und älter: 1824 Personen bzw. 34,6 Prozent

Langzeitarbeitslose: 1365 Personen bzw. 25, 9 Prozent

Schwerbehinderte: 385 Personen bzw. 7,3 Prozent.

Mit Blick auf die kommende "Woche der Menschen mit Behinderung" bricht Hüntelmann eine Lanze für Schwerbehinderte: "Wenn wir über einen Fachkräftebedarf reden, brauchen wir jeden gut Qualifizierten dringend. Schwerbehinderte sind leistungsfähig." Fachleute der Arbeitsagentur beraten Arbeitgeber, wie ein behindertengerechter Arbeitsplatz aussehen kann, die Agentur gewährt technische und finanzielle Unterstützung.

Regionale Arbeitslosenquoten
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