Bahnlärm: Abgeordnete machen Druck

Die Bahn soll Lärmschutzmaßnahmen in Geislingen bezahlen, fordert die Stadt. Und bekommt Unterstützung von den hiesigen SPD-Parlamentariern.

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Bei einem Vor-Ort-Termin in Geislingen hat Oberbürgermeister Frank Dehmer die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens und den Landtagsabgeordneten Sascha Binder (beide SPD) über die Bahnlärmproblematik in Geislingen informiert. Hintergrund: Die Bahn weigert sich, entsprechende Maßnahmen im Zuge der Umsetzung eines Geislinger Lärmaktionsplans zu finanzieren. „Man muss einfach berücksichtigen, dass Geislingen mit seiner besonderen Lage als Fünf-Täler-Stadt und mit dem langen Verlauf der Bahngleise einer besonderen Belastung durch Bahnlärm ausgesetzt ist“, sagt Baehrens. Binder sieht die Deutsche Bahn in der Pflicht: „Es kann nicht sein, dass die Bahn für Geislingen keine weitere Maßnahmen zum Lärmschutz mehr vorsieht.“ OB Dehmer machte deutlich, dass diese Position für die Stadt nicht hinnehmbar sei.

Baehrens und Binder haben sich an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg sowie Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gewandt. Den Lärmschutzbeauftragten der Landesregierung haben die Abgeordneten zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen.

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