AUS DEM GEISLINGER GEMEINDERAT

|
Seit 20 Jahren Stadtrat: Dr. Hansjürgen Gölz an seinem Platz in der Gemeinderatsrunde (dahinter seine SPD-Fraktionskollegen Thomas Reiff und Peter Zajontz). Foto: rod

Die Gruibinger Baufirma Moll übernimmt als günstigste Bieterin für rund 885 000 Euro die Erd- und Tiefbauarbeiten im Sanierungsgebiet Altstadtrand in Geislingens Oberer Stadt. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Wie der städtische Tiefbauchef Ulrich Weingart erläuterte, ist am 10. April Baubeginn. Nacheinander werden das Kirchgässle, die Schubartstraße und das Umfeld der Stadtkirche (der Garagenschuppen wird abgerissen) grundlegend erneuert und gepflastert. Dann geht es auf die Ostseite der Fußgängerzone (Hansengasse und andere Abschnitte). Fertigstellung soll im November sein. Laut Weingart kommen auf die Anlieger vorübergehend "starke Einschränkungen" zu, die Straßen werden abschnittsweise gesperrt; Anlieger können sich beim Ordnungsamt Parkausweise besorgen. Die Gesamtmaßnahme war mit 933 000 Euro veranschlagt. Der ursprüngliche Auftrag wurde zwischenzeitlich ergänzt - wodurch 120 000 Euro Mehrausgaben entstehen. Von den Gesamtkosten von nun 1,13 Millionen Euro gehen 315 000 Euro Zuschüsse ab. Wegen der Verteuerung verzichtet die Stadt auf die heuer vorgesehene Sanierung der Laufenstraße (200 000 Euro).

Für 20 Jahre als Gemeinderat ehrte Oberbürgermeister Wolfgang Amann Dr. Hansjürgen Gölz und überreichte ihm eine Holzinger-Mappe. Gölz gehörte erstmals 1984 dem Gremium an. Zwei mehrjährige Auslandsaufenthalte des Gymnasiallehrers unterbrachen seine Ratstätigkeit. Jeweils mit vielen Stimmen gewählt, gehört Gölz, der auch SPD-Fraktionschef ist, seit 1999 unentwegt dem Gremium an. Erst Lehrer am Helfenstein-Gymnasium war er zuletzt stellvertretender Schulleiter am Michelberg-Gymnasium, bis er vor zwei Jahren in den Ruhestand trat. Gölz ist im Stadtkirchen-Kirchengemeinderat und im Kunst- und Geschichtsverein aktiv.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Technische Ausschuss des Gemeinderats die Erd-, Beton- und Tiefbauarbeiten zur Erweiterung des Regenrückhaltebeckens bei der früheren Kläranlage bei Aufhausen vergeben. Günstigster Bieter war die Firma Rossaro aus Aalen. Ihr Angebot summiert sich auf rund 295 500 Euro. Sie will Mitte April mit den Bauarbeiten beginnen und sie bis Ende Juli abschließen. Weingart rechnet mit Gesamtkosten von 375 000 Euro. Dieser Betrag ist so im Haushaltsplan des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung finanziert. Das Rückhaltebecken muss, wie berichtet, erweitert werden, weil bei starken Regengüssen immer wieder zu große Wassermassen ins Autal schossen; außerdem entsteht in Aufhausen ein Neubaugebiet, sodass die Abwasserkapazität erhöht werden muss.

Durch unsachgemäße Bedienung ging die Spülmaschine (Baujahr 1994) im Kapellmühlsaal kaputt. Wie die Stadtverwaltung nun mitteilt, übernimmt die Versicherung des Verursachers den Schaden von 940 Euro, wobei der Maschinenrestwert noch 200 Euro betrug.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Zwei Zeugen melden sich nach Schüssen auf Züge

Die kriminal­technische Untersuchung der beschossenen Züge läuft. Nach ersten Erkenntnissen stammen zwei zunächst für Geschoss­spuren gehaltene Schäden am Güterzug nicht von dem Vorfall am Donnerstag. weiter lesen