AUS DEM GEISLINGER GEMEINDERAT

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Nicht sehr groß war das Interesse der Geislinger Stadträte, als es jüngst darum ging, die Stromlieferung für städtische Immobilien und Liegenschaften für die kommenden beiden Jahre zu vergeben. Weil dies aufgrund des Angebots ans Albwerk erfolgen sollte, waren Oberbürgermeister Wolfgang Amann und sein erster Stellvertreter Holger Scheible als Vorstandsmitglieder der Albwerk-Genossenschaft befangen. Sie durften deshalb nicht an der Abstimmung teilnehmen. Der weitere OB-Vize Roland Funk hatte jedoch nach dem vorausgegangen umfangreichen Tagesordnungspunkt (Thema: Michelberg-Gymnasium) erhebliche Mühe, sich Gehör zu verschaffen; viele Stadträte waren inzwischen hinausgegangen, um sich von der Debatte zu erholen. Das Gremium war deshalb nur knapp beschlussfähig, als es sich bei der Stromlieferung fürs Albwerk entschied. Bei einer europaweiten Ausschreibung hatten zwar drei Interessenten die Unterlagen abgeholt, aber nur vom heimische Stromversorger war ein Angebot eingegangen. Bei der Bewertung, so erläuterte die Verwaltung, gehe es ohnehin nicht nur ums günstigste Angebot, sondern auch um Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Der jetzt mit dem Albwerk geschlossene Vertrag läuft auf die Dauer von zwei Jahren, wobei im ersten Jahr ein Preis von 714 607 Euro zugrunde gelegt wird; im zweiten wird jedoch mit einer weiteren Steigerung aus dem Erneuerbaren- Energie-Gesetz - um 0,35 Cent pro Kilowattstunden, gerechnet.

Beim Tagesordnungspunkt "Annahme von Spenden" konnte sich die Stadt über einen Betrag von 18 700 Euro des Albwerks freuen; ebenso über 772,43 Euro des Fördervereins D-S-R für die Instrumentenversicherung und über 500 Euro der Bauunternehmung Schwenk für den Stadtbezirk Eybach. Der Gemeinderat stimmte der Annahme dieser Spenden zu.

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