Bebauungsplan wird ausgelegt

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Nachdem Aufhausen im September 2015 als Schwerpunktgemeinde ins Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) aufgenommen wurde, ist der Bau einer Sport- und Mehrzweckhalle ein großes Stück näher gerückt. Im Herbst will die Stadt Geislingen  einen entsprechenden ELR-Förderantrag für die geplante Halle stellen.

Deshalb sollen nun auch die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen werden. Dazu stellte Alwine Aubele, die Leiterin des Amts für Stadtentwicklung, den Bebauungsplan in der jüngsten Ortschaftssitzung vor. Es handele sich um einen Angebotsplan, der die Rahmenbedingungen für die Bebauung der beschriebenen Fläche darstellt, erläuterte Aubele. Bei einem Schall- und Lärmgutachten im Vorfeld der Planung kamen die Ingenieure zu dem Ergebnis, dass durch die Nutzung der Halle die Immissionsrichtwerte im angrenzenden Wohngebiet Alpenblick nicht überschritten werden. Eine Ausnahme sind Freizeitveranstaltungen mit lauter Musik, wofür Lärmschutz-Maßnahmen notwendig werden.

Die planungsrechtlichen Festsetzungen sehen unter anderem vor, dass in dem neu festgelegten Baufenster maximal 2825  Quadratmeter überbaut werden dürfen. Außerdem dürfen die vorgeschriebenen Stellplätze nur innerhalb der Baugrenzen auf den hierfür gekennzeichneten Flächen angelegt werden. Zur Kreisstraße nach Türkheim (K 1436) muss ein Mindestabstand von 15 Metern zum äußeren Fahrbahnrand eingehalten werden. Eine direkte Zufahrt  zur Erschließung des Gebietes darf nicht angelegt werden, das ist nur über die Böhmerwaldstraße möglich.

Die Erdgeschoss-Fußbodenhöhe (EFH) der Halle wird auf maximal 742 Meter über Normalnull festgesetzt. Diese Höhe kann auch unterschritten werden. Von der EFH ausgehend, darf die maximale Gebäudehöhe zehn Meter nicht übersteigen. Das anfallende Schmutzwasser wird in den bestehenden Kanal in der Böhmerwaldstraße eingeleitet, das Oberflächenwasser soll über eine Versickerungsmulde im natürlichen Kreislauf bleiben. Als ökologische Ausgleichsmaßnahme müssen 25 Einzelbäume auf dem Plangebiet gepflanzt werden. Zudem soll eine 2000 Quadratmeter große Streuobstwiese auf einem städtischen Flurstück  angelegt werden.

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