Auch Rettung aus der Tiefe: Tag der offenen Tür bei Feuerwehr und Polizei

Trotz Schmuddelwetters strömten die Besucher am Samstag zum Tag der offenen Tür von Feuerwehr und Polizei in Geislingen. Höhepunkte waren die Schauübungen der Feuerwehr und der Rundgang in der Polizeiwache.

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  • Auch wenn's regnet: Der Tag der offenen Tür bei der Geislinger Feuerwehr ist immer ein Besuchermagnet. Und so verfolgen auch am Samstag zahlreiche Schaulustige die Vorführungen der Geislinger Wehr. 1/2
    Auch wenn's regnet: Der Tag der offenen Tür bei der Geislinger Feuerwehr ist immer ein Besuchermagnet. Und so verfolgen auch am Samstag zahlreiche Schaulustige die Vorführungen der Geislinger Wehr. Foto: 
  • Der Hit bei den Kids: Ein Schnappschuss mit dem Polizeimotorrad. 2/2
    Der Hit bei den Kids: Ein Schnappschuss mit dem Polizeimotorrad. Foto: 
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Selbst wenn's in Strömen regnet - beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr in Geislingen strömen die Besucher immer. Auch die frisch renovierte Polizeiwache gleich nebenan hatte ihre Pforten geöffnet und stieß auf ebenso großes Interesse. Mit modernster Leit- und Führungstechnik seien die Ordnungshüter nun für die Zukunft bestens gerüstet, erläutert der stellvertretende Revierführer Hauptkommissar Roland Wesa. Auf einem Polizeimotorrad zu sitzen und ein Foto davon mit nach Hause nehmen zu können, war der Hit bei den Kids. Die Erwachsenen entdeckten derweil staunend das Innenleben der Zellen.

Die Feuerwehr hatte einen Mix aus Unterhaltung, Vorführungen und einer Fahrzeugshow parat. So wurden nach "Plan B" einige Stationen in die Fahrzeughalle verlegt, wie es Kommandant Jörg Wagner angesichts des Regenwetters nannte. So konnten die Besucher im Trockenen zum Beispiel ihr Geschick im Umgang mit der Rettungsschere testen. Vor der Halle wurde dafür - wieder passend zum Wetter - eindrucksvoll die "Bergung eines Kanalarbeiters aus geringer Tiefe" demonstriert. Als Einsatzort diente ein Lichtschacht vor der Fahrzeughalle. Im Einsatz war hier der Löschzug Weiler, der für solche Rettungen ausgebildet worden ist und mit einem speziell ausgerüsteten Fahrzeug künftig für solche zuständig sein wird. Die Wehr aus Weiler könne damit Verletzte aus bis zu 30 Meter Tiefe bergen, erläutert Löschzugführer Hilmar Ziegler.

Spektakulär war die Bergung eines Verletzten aus einem Auto mit der hydraulischen Rettungsschere. Am Ende war der Pkw komplett zerlegt und lediglich an den vier Rädern noch als solcher zu erkennen.

Einmal am Steuer eines Hightech-Fahrzeugs der Feuerwehr zu sitzen war vor allem für die Kinder ein Erlebnis. Oberbürgermeister Frank Dehmer warb bei seinem Grußwort auch um den Nachwuchs. Der habe hier die Gelegenheit, sich umzuschauen, was die Feuerwehr macht und wie der Polizeialltag aussehe.

Zur Feier des Tages überreichte Fördervereinsvorsitzender Kai Steffen Meier dem Fanfarenzug der Geislinger Wehr eine wertvolle Kavallerie-Fanfare. Das ermunterte die Musiker in ihren historischen Festgewändern, die Gäste noch schwungvoller zu unterhalten. Außerdem spielte noch der Fanfarenzug Jebenhausen. Zum Auftakt um 11 Uhr hatte Bandleader Günther Frank, ein Lehrer an der Daniel-Straub-Realschule, mit zwei Musikern die Stimmung in der vollen Halle mit einer Mischung aus Pop, Rock und Folk angeheizt. Deftige Speisen und Getränke, selbst gebackene Kuchen und eine frisch gebrühte Tasse Kaffee ließen den zunehmenden Regen am Nachmittag schnell vergessen.

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