Auch Razavi und Birk kritisieren Landesregierung

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Die CDU-Landtagsabgeordneten Nicole Razavi (Wahlkreis Geislingen) und Dr. Dietrich Birk (Wahlkreis Göppingen) kritisieren wie die GEW heftig die Bildungspolitik der Landesregierung zum Abschluss der Haushaltsberatungen.

An drei Punkten machen sie ihre Kritik in einer Pressemitteilung fest: Demnach sollen in den nächsten Jahren mehr als 11 000 Lehrerstellen abgebaut werden, andererseits würden teure Doppelstrukturen geschaffen. Diese Rechnung könne nicht aufgehen: Das Geld, das in die neunjährigen Gymnasien, die neuen sechsjährigen beruflichen Gymnasien und die Gemeinschaftsschulen gesteckt werde, werde an allen anderen Schulen fehlen.

Außerdem stimme die Grundrichtung nicht. Die Einführung der Gemeinschaftsschule bedeute nichts anderes als eine Zerschlagung der Realschulen. Die Schüler würden nicht besser auf Ausbildung und Beruf vorbereitet, sondern schlechter.

Schlussendlich kündige die Landesregierung massive Schulschließungen an, das versprochene Konzept für eine regionale Schulentwicklung liege jedoch bis heute nicht vor. Bei einer Mindestzahl von 40 Schülern pro Klassenstufe müsste laut Razavi und Birk die Hälfte der Schulen geschlossen werden.

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