AUS DEM GEMEINDERAT

Geislingen. 

Mit dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan hat das Geislinger Nel-Mezzo-Projekt den Gemeinderat abschließend passiert. Da sich das Baugesuch passgenau am Bebauungsplan orientiere, werde es nicht mehr im Gemeinderat beraten, sondern falle zur Genehmigung in die Zuständigkeit der Baurechtsbehörde. Darauf weist deren Chef Peter Lecjaks hin. In unserer gestrigen Ausgabe waren wir fälschlicherweise davon ausgegangen, dass das Baugesuch noch im Gemeinderat beraten wird.

Ohne Diskussion genehmigte der Gemeinderat auf Antrag der Einzelhandelsvereinigung Aktionsgemeinschaft 5-Sterne wie in den Vorjahren zwei verkaufsoffene Sonntage. Der eine Anlass ist das Sternefest am 28. März, der andere das Brunnenfest am 24. Oktober.

Eine recht lange Diskussion entspann sich um die dringend notwendige Fassadensanierung des MAG-Gebäudes. Das war nicht zum ersten Mal Thema. SPD-Stadträte hatten nach kostengünstigeren Sanierungsalternativen gefragt. Ausführlich erläuterten am Mittwoch Stadtbaumeister Karl Vogelmann, Baudirektor Anton Wagenblast vom Staatlichen Vermögens- und Hochbauamt Schwäbisch Gmünd und sein Mitarbeiter Wolfgang Kellner, welcher Art die Mängel sind und wie sie behoben werden sollen. Vorgesehen ist, an der Westfassade Faserzementplatten anzubringen. Um den Charakter des Gebäudes zu bewahren, soll an der Schauseite, der Ostfassade, an neuen getönten Glasplatten festgehalten werden. Die seien nur um 40 000 Euro teurer als Zementplatten, meinte Wagenblast - "Peanuts" angesichts des Sanierungsaufwandes von 2,5 Millionen Euro, den sich Stadt, Land und Landkreis teilen. Die "Energieschleuder" erreiche nach der Sanierung um bis zu 400 Prozent bessere Wärmedämmwerte - "wie ein Neubau." Weil Gefahr im Verzug ist und Platten herabstürzen können, soll die zeitaufwendige Sanierung beginnen, sobald die Stadt die Zuschussmodalitäten abgeklärt hat. rod


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