Nachruf: Alt-Stadtrat Eckert ist tot

Manfred Eckert, der langjährige CDU-Stadtrat ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 84 Jahren – nach einem Leben, das im Dienste der Allgemeinheit stand.

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Starb im Alter von 84 Jahren: Der Geislinger Alt-Stadtrat Manfred Eckert.  Foto: 

Manfred Eckert, der langjährige CDU-Stadtrat ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 84 Jahren – nach einem Leben, das im Dienste der Allgemeinheit stand.

Eckert war ein Mann der Tat, der sich seit der Jugendzeit in vielfältiger Weise ehrenamtlich in den Dienst der Allgemeinheit gestellt hat: Er war bereits als Jugendlicher im örtlichen Vereinsleben aktiv und gehörte ab 1975 fast 25 Jahre lang dem Geislinger Gemeinderat an.

Bei der Gemeinderatswahl 1975 schaffte er mit einer hohen Stimmenzahl auf Anhieb den Sprung ins Gremium. Sein dort gezeigter Einsatz wurde belohnt, denn auch bei den vier darauffolgenden Wiederwahlen erbrachte ihm die Geislinger Bevölkerung erneut diesen Vertrauensbeweis, bis er im Jahre 1999 auf eigenen Wunsch aus dem Gemeinderat ausschied.

1933 in Geislingen geboren, verließ Manfred Eckert das Gymnasium mit der mittleren Reife. Es folgte eine Maurerlehre, die er mit der Gesellenprüfung abschloss. Nach sechs Semestern Studium an der Staatsbauschule Stuttgart legte er 1957 sein Examen als Bauingenieur ab. Im gleichen Jahr noch trat er in das von seinem Vater gegründete Architekturbüro ein, das er später übernahm. Zahlreiche Wohn- und Geschäftsgebäude in Geislingen und Umgebung, öffentliche Gebäude und Kindergärten tragen seine Handschrift. Von ihm stammen beispielsweise die Planung des Gemeindezentrums von Sankt Johannes sowie die Planung und Durchführung des durchgreifenden Umbaus der Jahnhalle in den Jahren 1982/83. Später folgten zudem große Industriebauten.

 Auch im Geislinger Vereinsleben hat Manfred Eckert Spuren hinterlassen. Während er in jungen Jahren im TVA insbesondere dem Handballsport frönte, wandte er sich später – sehr erfolgreich – dem Tennisspiel zu. Er stellte sich dem Tennisverein Geislingen einige Jahre als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung.Etliche weitere Geislinger Vereine schätzten Manfred Eckert als Mitglied.

Beruflich hatte sich Manfred Eckert bis in die letzten Tage seines erfüllten Lebens nicht zur Ruhe gesetzt. Der stets umtriebige Mann erfreute sich nebenher bis ins hohe Alter an seinen Hobbys, war mit Familie und Freunden gerne an seinen Lieblingsorten im Allgäu und im Engadin und fühlte sich besonders wohl im Freundeskreis seines Rotary Clubs.Manfred Eckert hinterlässt seine Frau, drei erwachsene Kinder und aus deren Familien, woran er sich besonders erfreute, fünf Enkel. Der Trauergottesdienst ist am Freitag um 13 Uhr in Sankt Johannes.

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