Gute Laune beim Stabhochsprung-Meeting trotz schlechten Wetters

Das Stabhochsprung-Meeting begeistert trotz Regen und kühler Temperaturen. Vor dem Hauptwettkampf wurde die neueste Herbstmode präsentiert.

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    Immer schön lächeln: Die Models stellen zwischen den Spring-Wettbewerben die neueste Herbstmode vor. Foto: 
  • Gut beschirmt verfolgen die Zuschauer die Modenschau und das Stabhochspringen. 2/2
    Gut beschirmt verfolgen die Zuschauer die Modenschau und das Stabhochspringen. Foto: 
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Die Organisatoren der Turngemeinde Geislingen und die Zuschauer des Stabhochsprung-Meetings in der Fünftälerstadt sind verwöhnt, was das Wetter anbelangt: In den vergangenen vier Jahren hatten sie Glück und konnten bei bestem Wetter die fantastischen Sprünge der Athleten und die tolle Atmosphäre in Geislingens guter Stube, der Fußgängerzone, erleben. Jetzt, bei der fünften Auflage der Veranstaltung am Samstag, war von Spätsommersonne keine Spur. Man war schon froh, wenn es mal nicht regnete und man den Regenschirm schließen konnte.

Unterkriegen ließen sich die Organisatoren aber keineswegs. „Wir sind hart im Nehmen und ziehen alles durch, was möglich ist“, sagte Holger Scheible, der die Veranstaltung moderierte und bei dieser Gelegenheit die silberne Ehrennadel des Württembergischen Leichtathletik-Verbands für sein 40-jähriges Wirken als Vorsitzender der TG Geislingen erhielt. Durchziehen konnten die Veranstalter schließlich auch die Modenschau der Sterne-Geschäfte, die zwischen dem Nachwuchs- und Frauenspringen am Morgen und dem Hauptwettkampf mit zehn Athleten am Nachmittag stattfand. Günter Rösch, Vorstandsmitglied des Vereins „Geislinger Sterne“ und Moderator der Modenschau, blickte zunächst noch sorgenvoll gen Himmel. Alle 30 Models aus den Reihen der TG Geislingen waren startklar, doch jetzt hieß es: Warten auf eine Regenlücke. Und die zeigte sich tatsächlich – zur Freude auch der Zuschauer, die unter den Arkaden des Alten Rathauses standen oder sich auf der gegenüberliegenden Seite ein trockenes Plätzchen suchten.

So wurde die Sprunganlage zu fetziger Musik von DJ Piper kurzerhand zum Catwalk umfunktioniert. Die Frauen und Männer der TG Geislingen erwiesen sich als begabte Fashion-Models und präsentierten die neueste Herbstmode von zehn Sterne-Geschäften. „Die passende Kleidung für dieses Wetter haben wir“, versprach Birgit Grüner vom Modegeschäft „Vis-à-Vis“ schmunzelnd. Zu sehen waren sowohl Freizeitmode als auch Sport- und Outdoorbekleidung sowie schicke Blazer, Kleider und Anzüge und auch aktuelle Brillentrends. „Für Mann und Frau, für jede Altersklasse und Kleidergröße, für den Alltag, für Events und das Business war etwas dabei“, ergänzte Birgit Grüner. Sie lobte die Models für ihren Einsatz, bedauerte jedoch ein wenig, dass aufgrund des Wetters vergleichsweise wenige Zuschauer den Weg in die Fuzo gefunden hatten.

Die Besucher, die da waren, ließen sich die Stimmung aber nicht vermiesen; sie applaudierten, fotografierten und filmten die Models mit dem Handy. „Ich finde es klasse, dass etwas los ist in der Fußgängerzone“, sagte beispielsweise Birgit Volk aus Geislingen. „Man muss die Geislinger Geschäfte und die Veranstaltungen hier unterstützen.“ Begeistert von der neuesten Mode war auch Angelika Prill aus Geislingen: Ihr hatten es vor allem die Jacken angetan, weshalb sie den Geislinger Modegeschäften bald einen Besuch abstatten will.

Zum Finale kamen alle 30 Models noch einmal gemeinsam auf den Laufsteg, darunter Jenny Staudenmaier aus Türkheim und Marcel Gutermuth aus Geislingen. Den beiden hatte es sichtlich Spaß gemacht, auf dem Laufsteg zu posieren, auch wenn sie gerne mehr Besucher gesehen hätten. „Das Wetter störte uns nicht“, sagte Marcel Gutermuth, und Jen­ny Staudenmaier fügte hinzu: „Wir hatten ja warme Kleidung an und waren gut ausgestattet“.

Sieger des Geislinger Stabhochsprung-Meetings am Samstag wurde mit 5,26 Metern Mareks Arents aus Lettland. „Er hat trotz des schlechten Wetters voll durchgezogen bis zum Schluss“, sagte Holger Scheible von der TG Geislingen. Insgesamt sei die sportliche Veranstaltung durch den Regen leider stark beeinträchtigt gewesen. Trotzdem seien zum Hauptwettkampf „für diese Verhältnisse viele Zuschauer“ gekommen, betont Scheible. Einen weiteren Bericht und Fotos gibt es auf Seite 12.

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