Lindenschüler erzählen von ihren Plänen nach der Schulzeit

Sechs Lindenschüler erzählen, wie es nach der Schulzeit weitergeht. Was wünschen sie sich, wo sehen sie sich in zehn Jahren?

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    Schulabgänger - Lindenschule Geislingen - Krisztina Rusai Foto: 
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Selena Mastro (15) aus Geislingen

„Also, jetzt fliege ich erst mal für mehr als sechs Wochen zu meinen Verwandten nach Italien in Urlaub. Dort passe ich auf meine kleinen Cousins auf, treffe mich aber auch mit Freunden und wir gehen ans Meer. Nach den Ferien werde ich in der zweijährigen Berufsfachschule der Emil-von-Behring-Schule die mittlere Reife machen. Ich will Erzieherin werden. Das will ich schon, seit ich selbst in den Kindergarten gegangen bin. Eigentlich freue ich mich, dass ich hier jetzt weg bin. Aber irgendwie werde ich die Lindenschule vielleicht doch vermissen.“

Lara Hohmann (16) aus Geislingen

„In zehn Jahren? Ich hoffe, da lebe ich in einer WG in Ulm und studiere Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaften. Irgendetwas Soziales will ich machen. Deswegen werde ich jetzt nach den Ferien in der zweijährigen Berufsfachschule die mittlere Reife  und danach noch das Abitur machen. Falls das mit dem Abi nicht klappt, könnte ich mir „Jugend- und Heimerzieherin“ als Alternative vorstellen. Jetzt in den Ferien habe ich erstmal Zeit, mein Leben zu genießen. Ich werde auch arbeiten, als Verkäuferin und Bedienung in einer Bäckerei. Dass diese Schule jetzt zu Ende ist, macht mir nichts aus. Aber ich habe schon ein bisschen Angst  vor dem, was kommt. Dass ich es nicht schaffe…“

Roman Popenko (15) aus Geislingen

„Ich mach nach den Ferien ein BEJ (Berufseinstiegsjahr – Anmerkung der Redaktion) an der Gewerblichen Schule, um meinen Hauptschulabschluss zu verbessern. Dann probiere ich eine Stelle zu kriegen als Fitness-Kaufmann in einem Sportstudio.

Ich interessiere mich sehr für Sport, vor allem für Leichtathletik.  Ich habe mich informiert, die wollen eigentlich Realschüler, aber mit einem guten Hauptschulabschluss hab ich auch eine Chance. Gut bedeutet überall mindestens eine Drei. Darüber, wo ich mich in zehn Jahren sehe, habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Kinder will ich nicht und heiraten muss auch nicht sein.“

Raphael Heger (15) aus Geislingen

„Ab September besuche ich die zweijährige Berufsfachschule mit Schwerpunkt Elektrotechnik, danach habe ich meine mittlere Reife. Ich will Elektroniker für Gebäude und Systeme werden. Und zwar entweder beim Albwerk, dort arbeitet mein Opa. Oder bei Noack in Gingen. Dort habe ich mein Praktikum gemacht und eine Ausbildungsstelle zugesagt bekommen. Mir hat die Arbeit viel Spaß gemacht und ich hatte sehr nette Kollegen. Jetzt in den Ferien will ich den Motorradführerschein für die 125er machen, Downhill-Fahrradfahren und Fotografieren. Kinder und Familie kann ich mir irgendwann schon vorstellen, aber vielleicht nicht schon in zehn Jahren.“

Vanessa Stanko (15) aus Geislingen

„Ich sehe mich in zehn Jahren in der Schweiz. Das ist mein Traumland. Dort werde ich dann entweder als Rechtsanwältin arbeiten oder als Krankenschwester. Dafür gehe ich nach den Ferien auf die zweijährige Berufsfachschule, um die mittlere Reife zu erwerben. Und hinterher mach ich entweder das Abi­tur, um Jura zu studieren – oder ich hab keine Lust auf Abi, dann mache ich eine Ausbildung zur Krankenschwester oder zur Arzthelferin. Dass die Schule hier zu Ende ist, macht mich halb glücklich, halb traurig. Man hat sich ja auch an alles gewöhnt.“

Krisztina Rusai (16) aus Geislingen

„Am liebsten wäre ich Bankkauffrau oder Informatikkauffrau bei Mercedes. Das ist mein Traum. Deshalb mache ich die mittlere Reife an der Wirtschaftsschule. Ich benötige die mittlere Reife sowie gute Deutsch- und Englischkenntnisse. Da habe ich mich informiert. Und das werde ich schaffen, auch wenn ich erst seit vier Jahren in Deutschland lebe. In zehn Jahren hoffe ich, in Stuttgart zu wohnen und dort entweder bei Mercedes oder in einer Bank zu arbeiten. Bis jetzt denke ich, dass ich nie heiraten will. Aber vielleicht ist das bis in zehn Jahren ja anders.“

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