"Graf Porno" weiht seine neue Location ein

Coverrock mit den lokalen Bands Velvet und Mella H gab es am Wochenende in "Graf Pornos" neuer Location auf der Türkheimer Radarstation.

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Wie musikalische Medizin wirkte der klangvolle Sound von »Velvet«.  Foto: 

Relativ wenig Gäste waren am Samstag "Graf Pornos" Einladung nach Türkheim gefolgt. Nichtsdestotrotz rockten die beiden Bands hintereinander vier Stunden lang über die nagelneue Bühne. Die Eislinger Formation Mella H übernahm den Auftakt und feuerte Songs wie "Paranoid" (Black Sabbath),"Born to be wild"(Steppenwolf) und "Billy Jean" von Michael Jackson auf die ersten Zuhörer ab. Im Wechsel präsentierten sich dann Sänger und Frontmann "Masse" mit Sängerin Vanessa Brezina im Scheinwerferlicht. Die siebenköpfige Band stimmte auch Deutschrock wie "Schrei nach Liebe" von den Ärzten an. Nach und nach zogen die Musiker so immer mehr Partygäste an den Bühnenrand.

Initiator  "Graf Porno" alias Peter Perner  - an diesem Abend im Schottenrock - wirbelte zwischen den Besuchern herum und machte auf seinen neu gegründeten Verein "Radarstation" aufmerksam.Ein Highlight dürften die Songs gewesen sein, zu dem "Trölfer", der Mann vom Mischpult, mit seiner Bluesharp auf die Bühne kam und bei Songs wie "Walking by myself" (Gary Moore) für den richtigen Groove sorgte.

Da der Besucheransturm ausblieb, wurde das Bühnenprogramm zeitlich nach hinten verschoben. So betrat Top-Act-Band "Velvet" erst um Mitternacht mit minimiertem Programm die Bühne. Ihr Schwerpunkt Rock n Roll und Rockklassiker kam bei der jetzt doch noch wachsenden Zuschauermenge bestens an.

Druckvoll powerte die Rhythmussektion mit Friedrich Kienle am Bass und Schlagzeuger Alex Sauer aus den Boxen und brachte die schon aufgeheizten Partybesucher noch weiter auf Touren. Die Sängerinnen Olympia und Enza Casa verzauberten mit ihren unverkennbaren, facettenreichen Stimmen und mit Songs von Melissa Etheridge, Alannah Myles, Abba oder gar Chuck Berry einmal mehr die Zuhörer. Keyboarder Markus Sontheimer legte klangvolle Soundteppiche aus, die Gitarrist Timo Deininger mit Soloparts ausschmückte.

Spät in der Nacht endete der erste Konzertabend in "Pornos" neuer Location.

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