„Geislingen räumt auf“: Vereinte Kräfte gegen den Müll

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    Die Grillfreunde Geislingen haben das passende Gefährt für die Putzaktion aufgetrieben. Foto: 
  • Mit Leiter­wagen und ­Eimern sind die Mädchen und Jungen des Geislinger Kinder­­gartens St. Johannes unterwegs. 2/6
    Mit Leiter­wagen und ­Eimern sind die Mädchen und Jungen des Geislinger Kinder­­gartens St. Johannes unterwegs. Foto: 
  • Die Eybacher Vereinsmitglieder bei  der Materialausgabe. 3/6
    Die Eybacher Vereinsmitglieder bei der Materialausgabe. Foto: 
  • Reiche Ausbeute: die Geislinger DAV-Gruppe. 4/6
    Reiche Ausbeute: die Geislinger DAV-Gruppe. Foto: 
  • Die kleinen Helfer des Kindergartens Burg Fitzelstein aus Weiler übersieht dank der Warnwesten niemand. 5/6
    Die kleinen Helfer des Kindergartens Burg Fitzelstein aus Weiler übersieht dank der Warnwesten niemand. Foto: 
  • Die Mitglieder der Gemeinde Gottes nehmen sich das Gebiet ums 5-Täler-Bad vor. 6/6
    Die Mitglieder der Gemeinde Gottes nehmen sich das Gebiet ums 5-Täler-Bad vor. Foto: 
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Die große Putzaktion „Geislingen räumt auf“ hat am Wochenende vom 11. und 12. März begonnen und dauert noch bis zum 25. März. Die Bürger befreien die Kernstadt und die Stadtbezirke von Müll und Unrat. So mancher Geislinger Passant ist aber der Meinung, dass eine Putzete im Jahr wohl nicht ausreicht – das hat die jüngste Straßenumfrage der GZ gezeigt.

Die Geislinger Umweltbeauftragte Sonja Pfau erklärt dazu, dass der Zuwachs der freiwilligen Helfer dafür umso positiver ist: „Seit 2014 hat sich die Zahl der fleißigen Aufräumer von 700 Personen zu diesem Jahr auf mehr als 1200 Helfer fast verdoppelt.“ Die vielen Helfer gehören zu Vereinen, Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen; aber auch Einzelpersonen beteiligen sich an der Aktion.

Wer wann wo sauber macht, das wird im Vorfeld alles genau geplant. Per E-Mail-Verteiler werden Schulen und Kindergärten angeschrieben, dazu gibt es Aufrufe in der GZ und im Stadtinfo. In den Stadtbezirken Aufhausen, Eybach, Stötten, Türkheim, Waldhausen und Weiler sind die Ortsvorsteher die Ansprechpartner. Die Stadtverwaltung stattet die Helfer mit Arbeitsmaterial aus. Laut ­Sonja Pfau wurden in diesem Jahr 700 blaue Säcke, 860 Paar Handschuhe und knapp 300 Warnwesten vorbestellt. Ganz im Sinne der Müllvermeidung nutzen viele Gruppen ihre Warnwesten aus dem Vorjahr wieder – deshalb gab es weniger Vorbestellungen.

Zum Auftakt am 11. März war eine Gruppe mit Erwachsenen und Kindern des DAV im Stadtgebiet rund um das Maikäferhäusle und das Amtsgericht sowie in der Schulstraße unterwegs. Die Vorschüler des Kindergartens St. Johannes wuselten mit Eimerchen ausgerüstet in der Marienstraße, der Eybstraße und der Hohenstaufenstraße durchs Gelände. Unter  Aufsicht von Erzieherin Heike Kunz-Biegert sammelten die 14 Kinder aus Blumenbeeten, hinter Büschen und Hecken sowie an Bushaltestellen Papier- und Plastikmüll zusammen und packten ihn in ihren mitgebrachten Leiterwagen.  Bauhof-Mitabeiter holen an vereinbarten Stellen den gesammelten Müll in der Stadt ab.

Ebenfalls im Einsatz waren bereits die Mädchen und Jungen des Kinderhauses am Tegelberg, die beim Sammeln immer wieder feststellten: „Es ist ganz arg schlimm, dass die Leute so viel Müll einfach hinschmeißen und liegen lassen.“

Rund 40 Mitglieder der Vereine aus Eybach und dem Eybacher Tal zogen am Samstag bei strömendem Regen vom Lammplatz aus los, um in ihrem Stadtbezirk drei Stunden lang „achtlos weggeworfenen Wohlstandsmüll“ aufzusammeln, wie der Eybacher Peter Geiger es formuliert. An der Putzaktion in Eybach beteiligten sich – mit einem ersten Termin am Freitag – insgesamt rund 100 Kinder und Erwachsene unter Mithilfe der Feuerwehr, die den Müll transportierte. Das Gebiet vom Bahndamm bis zur Roggenmühle ist damit fürs Erste müllfrei.

In Weiler waren die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte Burg Fitzelstein unterwegs. Sie hatten gutes Wetter erwischt und freuten sich zudem darüber, dass rund um den Kindergarten und den Spielplatz nur wenig Müll lag.

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