"Ausbildung leidet"

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Der Göppinger Kreisverband der Jungen Union (JU) und der CDU-Arbeitskreis (AK) Polizei haben erneut die von der grün-roten Landesregierung beschlossene Polizeireform kritisiert. Die Reform werfe viele Fragen und Probleme auf, auch der Kreis Göppingen sei davon betroffen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Zentrum dieser Kritik steht der Verlust Göppingens als Ausbildungsstandort: "Die Zentralisierung der Polizeischulen wird zu einem Verlust der Ausbildungsplatzmöglichkeiten für viele junge Menschen aus der Region führen", wird der JU-Kreisvorsitzende Simon Weißenfels zitiert. Viele am Polizeiberuf Interessierte würden weite Wege scheuen, auch wenn eine Unterbringung in den Polizeischulen möglich sei. Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung werde dies wohl zu einem Nachwuchsproblem bei der Polizei führen, fürchtet der Kreisvorsitzende.

Ein anderer Kritikpunkt: die Auflösung der Polizeidirektion Göppingen. Der Kontakt der Bürger zu ihrer jeweiligen Polizeidirektion würde in hohem Maße eingeschränkt. Dieser Kontakt sei ein elementarer Baustein präventiver Kriminalitätsbekämpfung. Es gebe den Bürgern ein gutes Gefühl, einen Ansprechpartner vor Ort zu haben, meint der Vorsitzende des AK Polizei im Kreis Göppingen, Rainer Staib. Dieses wegzunehmen sei ein Schritt in die falsche Richtung.

Ebenso verfügt der Führungsstab der Polizei laut JU über "exzellente Ortskenntnisse" und sei bestens über Ereignisse im Kreis informiert. Bei einer Standort-Verlagerung würden diese Informationen und Erfahrungen verloren gehen.

Kernpunkte der Polizei-Reform
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