TRIP-TIPP: 2500 Automobil-Klassiker werden in Stuttgart gezeigt: Bulldogs auf der Retro Classics

Stuttgart.  Bulldog- und Schlepperfreunde präsentieren rund 100 historische Raritäten aus dem landwirtschaftlichen Bereich bei der Retro Classics.

. Am Wochenende findet in der Neuen Messe Stuttgart die Retro Classics statt. Dabei sind in acht Messehallen rund 2500 Automobil-Klassiker aus aller Welt zu sehen. Seit drei Jahren ist die Szene der historischen Traktoren und Landmaschinen fest in das Messekonzept der Retro Classics eingebunden. Die Präsentation der Oldies aus dem landwirtschaftlichen Bereich liegt federführend in den Händen des gemeinnützigen Vereins "Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg e.V." (BuSF). In diesem Jahr ist die Ausstellung auf dem mehr als 1600 Quadratmeter großen Stand in Halle 8 gleichzeitig der Auftakt zum 20-jährigen Vereinsjubiläum. Im Mittelpunkt steht die Sonderschau "Technik im Weinberg". Mittels nur noch selten vorhandenen Maschinen und Geräten zeigen Vereinsmitglieder die Arbeit der Winzer und Küfer in der Zeit von etwa 1950 bis 1960 und erklären Techniken der Fassherstellung und der Fasspflege.

Flankiert wird diese Sonderschau von besonderen Raritäten. So ist der erste Rohölschlepper der Welt zu sehen, ein 12er Lanz-Bulldog aus dem Produktionsjahr 1922. Mit diesem HL 12 aus der legendären Mannheimer Traktorenschmiede ist der BuSF-Ehrenvorsitzende Walter Enz aus Hochdorf im Juni 1994 von Mannheim nach Berlin gefahren. Anlass zu der 1100 Kilometer langen und 22 Tage dauernden Reise war die Wiederholung der Lanz-Leistungsfahrt von 1924 zum 70-jährigen Jubiläum dieses technischen Abenteuers.

Etwa ein Drittel der 100 gezeigten Maschinen und Geräte befinden sich noch im Originalzustand. Alle anderen Exponate sind von ihren Besitzern in oftmals akribischer Kleinarbeit und mit beachtlichem finanziellem Aufwand restauriert worden.

Ob im Originalzustand oder originalgetreu restauriert - sämtliche Fahrzeuge und Geräte sind funktionstüchtig, und das, obwohl die meisten von ihnen 60 Jahre und älter sind. Eine Beerenquetsche datiert sogar ins Jahr 1905.

Internet: www.busf.de

Info

Die Retro Classics 2010 in der Messe Stuttgart ist geöffnet am heutigen Freitag, 12. März, von 10 Uhr bis 19 Uhr, am Samstag und Sonntag, 13. und 14. März, täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr.


zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

Sie können noch Zeichen als Text schreiben
Für registrierte Nutzer
Bitte anmelden, um Ihren Kommentar abzuschicken
Für noch nicht registrierte Nutzer
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.








Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:


12.03.2010

Google 1+

Türsteherpoltik in Crailsheim in der Kritik

Daheim Geburtstag zu feiern ist ganz schön, aber zum Schluss mit der ganzen Clique noch in die Diskothek zu gehen, hat auch was. Also machte das kürzlich auch die ältere Tochter des Crailsheimer Bürgermeisters Herbert Holl so.... mehr

Neu-Ulmer Bordell-Chefin wehrt sich gegen Vorwürfe

Neu-Ulm Der in einem Neu-Ulmer Bordell aufgefundene Tote wird nicht obduziert. Die Polizei ist sicher: Der 36-Jährige starb durch einen autoerotischen Unfall. Derweil hat sich die Bordellchefin zu Wort gemeldet.... mehr

Inferno in der Hechinger Altstadt

Hechingen Der größte Altstadtbrand der jüngeren Hechinger Geschichte tobte gestern Abend in der Markt- und Schlossstraße. Dramatische Rettungsszenen spielten sich ab. Neun Menschen wurden verletzt.... mehr

Hechinger Brandruinen qualmen noch

Am Tag nach dem Großbrand in der Hechinger Altstadt qualmt es immer noch aus den Brandruinen. Feuerwehrleute sind auch 20 Stunden nach Ausbruch des Feuers noch mit Löscharbeiten beschäftigt.... mehr

Haussklave erhängt sich bei Sex-Spiel in Neu-Ulmer Bordell

Neu-Ulm Ein 36-jähriger Hausbediensteter hat sich am Montag im Neu-Ulmer Bordell „Lili M.“ bei einem Sex-Experiment offenbar zu Tode stranguliert.... mehr

Ein Raub der Flammen

So einen Brand wie gestern am frühen Abend haben die Hechinger mitten in der Altstadt schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr gesehen. Der Altbaukomplex an der Ecke Marktstraße/Schlossstraße wurde ein Raub der Flammen. Von vier Drehleitern aus schützten die Feuerwehren die Nachbargebäude.... mehr