Schnaufen, schwitzen, Spaß haben - im Haus der Familie

Reges Kommen und Gehen herrschte am Sonntag im Geislinger Haus der Familie (HdF). Kinder lachten über den Kasper, Frauen dehnten ihre Muskeln, Väter "kämpften" mit ihren Kindern. Spaß hatten alle.

CLAUDIA BURST |

Fröhliches Gelächter schallte am Sonntag aus Raum 1 im Geislinger Haus der Familie. Da verwechselte der Kasper die Prinzessin doch glatt mit der Großmutter - weil er glaubt, die habe sich für den Fasching verkleidet.

Das Kaspertheater war der fröhliche Auftakt zum Tag der offenen Tür, mit dem das Haus der Familie sich und die Vielfalt seiner Kurse Sonntagnachmittag präsentierte. Ab 14 Uhr konnten sich die Besucher einen Querbeet-Eindruck vom Programm verschaffen und sie ließen sich diese Chance nicht entgehen. Den ganzen Nachmittag über herrschte reges Kommen und Gehen. Viele der Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, aktiv an einem der Kurse teilzunehmen, andere schauten dabei lieber zu. Die größte Anziehungskraft übte eine Modenschau von Kleidungsstücken aus, die Kursteilnehmer unter Anleitung versierter Anleiterinnen selber genäht hatten. Mehr als 50 Leute klatschten begeistert Beifall, als Kinder als Mini-Models Jäckchen, Mützen oder Taschen vorführten und erwachsene Teilnehmerinnen ihre selbst gefertigten Werke nun auch selbst präsentierten.

Während sich im Erdgeschoss viele Frauen für Mode interessierten, faszinierte einen Stock höher Roberto Cabriolu vier Väter und zehn Kinder für Win Tsun. "Kämpfen heißt schwach sein", sagte der Übungsleiter, "nicht kämpfen müssen ist das Ziel meiner Workshops". Wie seine Teilnehmer das erreichen können, davon bekamen die Jungs und Mädchen samt den Vätern einen ersten Eindruck im Lauf der nächsten halben Stunde.

Die HdF-Besucher bildeten das Alter ihrer Zielgruppe ab: von 0 bis 99. Für jeden gibt es Kurse, die Spaß machen: weil Kursteilnehmer Neues erfahren und sich weiterbilden können, weil Kreativität in vieler Hinsicht gefördert wird, weil Experten bei der Erziehung Hilfestellung leisten oder weil Gesundheit einen großen Stellenwert einnimmt.

Letzteres probierten ebenfalls viele selber aus: Pilates für Mutter und Kind, spezielle Dehnübungen bei Schmerzen in Gelenken und Muskulatur, Wirbelsäulen-Gymnastik, Klangschalentherapie, Irish Dance oder Gymnastik mit Smovey-Ringen. Fast überall brachten die kompetenten Übungsleiterinnen ihre Teilnehmer zum Schwitzen - und spätestens hinterher zum Strahlen. Zur Entspannung konnten sich alle Kaffee und Kuchen gönnen.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Hdf Kasper -->
Zum Schluss

Studie: Meiste Reiche leben in ...

Weltweit gibt es immer mehr Millionäre. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Reichen. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Capgemini hervor. mehr

Mückenplage droht – ...

Wo kommt sie vor? Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus).

Deutschland droht eine Stechmückenplage. Der Grund: das feuchtwarme Wetter. Experten bitten darum, Mücken zu fangen und einzusenden. mehr

YouTube-Star Moritz Garth ...

Justin Bieber war der erste, der noch nicht ganz so bekannte Moritz Garth will ihm folgen. Musiker, die auf der Onlineplattform Youtube Erfolge feiern, wagen sich auch in die richtigen Charts vor. mehr