ONLINE-ABSTIMMUNG: Leser über Razavis Vorschlag empört

92 Prozent aller Teilnehmer einer Online-Umfrage unserer Zeitung finden den Vorschlag der CDU-Kreisvorsitzenden Nicole Razavi unmöglich, nach der Landtagswahl auf eine "Deutschland-Koalition" zu setzen.

RUW |
Die SPD hat einer "Deutschland-Koalition" mittlerweile deutlich den Riegel vorgeschoben. Eine Koalition zwischen CDU, SPD und FDP werde es nicht geben. Das deutliche Nein hatte Razavi enttäuscht. Sie hatte auf eine Regierung unter der Führung von Guido Wolf gehofft. Zwischen den Parteien gebe es einige Bereiche, "wo man hätte gut zusammenarbeiten können".

Bei der Online-Umfrage hatten innerhalb eines Tages 176 Menschen abgestimmt. 162 von ihnen halten den Vorschlag Razavis für falsch. Die hohen Stimmenverluste von CDU und SPD zeigten eindeutig den Wählerwillen, schrieben mehrere Leser auf unserer Facebook-Seite. Fatih Uygun warf der Poltikerin Machtgier vor. Anja Weber schrieb: „Unser Land ist ein grün-schwarzes. Die Politiker sollten das akzeptieren.“ Auf den Facebook-Seiten der NWZ und der GEISLINGER ZEITUNG hatten sich Leser innerhalb kürzester Zeit in über 60 Kommentaren über den Wunsch Razavis empört.

Für gewöhnlich nehmen gut 300 Menschen an den Online-Abstimmungen unserer Zeitung teil. Sie laufen eine Woche. Die Online-Umfrage hatten wir deswegen nach einem Tag offline genommen, da die SPD ihr "Nein" zur Deutschland-Koalitionsbildung schon früh bekanntgab. Nur sechs Prozent unterstützten Razavi (11 von 177). Der Rest (4 von 177) enthielt sich.

 

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